27:24 gegen die Niederlande, aber Bier für beide

MT-Handballer Maric siegt mit Kroatien gegen Vereinskamerad

Gute Laune: Marino Maric (links) und Jeffrey Boomhouwer waren in der EM-Qualifikation Gegner. Archivfoto: Fischer

Kassel. Als die Partie schon einige Minuten vorbei war, setzten sich die beiden Melsunger Bundesliga-Profis Jeffrey Boomhouwer und Marino Maric zusammen und ließen bei einem Bierchen den Handball-Abend Revue Passieren.

Zwar hatten Maric und das Team Kroatiens zuvor im vorletzten Gruppenspiel der EM-Qualifikation in Sittard mit 27:24 (14:12) die Oberhand behalten, aber auch Boomhouwer und seine niederländischen Landsleute waren keineswegs enttäuscht.

„Wir haben super gekämpft. So ein knappes Ergebnis hat keiner bei uns erwartet“, erklärte der pfeilschnelle Linksaußen, „und 2200 Zuschauer haben wir bei unseren Heimspielen auch nicht alle Tage.“ Vor der Pause lagen die Hausherren 8:14 zurück.

Nach 40 Minuten waren Boomhouwer, der am Montag 27 Jahre alt wird, und seine Mitstreiter wieder dran. Dann ließ der Gastgeber die große Chance aus, zum 19:19 zu egalisieren. „Wir hatten viele Probleme, wir waren alle sehr müde“, bedauerte Kreisläufer Maric, „und die Holländer waren wirklich super.“ Aufgrund des Erfolges haben die Kroaten einen Startplatz bei der EM in Polen im kommenden Winter sicher.

Diese Vorgabe hat bereits auch das Team aus Schweden erfüllt, zu dessen Kader der langzeitverletzte MT-Regisseur Patrik Fahlgren und der scheidendende Melsunger Torwart Mikael Appelgren gehören. Ohne das Duo feierten die Skandinavier einen 33:14-Kantersieg in Lettland.

Vuckovic und Serben im Glück

Noch alle Chancen auf eine Teilnahme bei der Europameisterschaft haben die Serben mit dem MT-Kapitän Nenad Vuckovic (ein Tor). Beim Nachbarschaftsduell in Montenegro erreichte Serbien ein 23:23. Dabei vergab der montenegrinische Bundesliga-Profi Vasko Sevaljevic aus Hannover kurz vor Schluss die große Möglichkeit zum Sieg. Sollte Serbien am Sonntag in eigener Halle gegen Schlusslicht Israel gewinnen und Montenegro in Island verlieren, wären Vuckovic und seine Kollegen weiter.

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