Melsunger Handballer auf dem zweiten Rang

MT in Esslingen: Viel Lob für Kapitän Lemke und Reichmann

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Starker Eindruck vor historischer Kulisse: Melsungens Tobias Reichmann überwindet hier Göppingens Torwart Daniel Rebmann. 2

Den perfekten Abschluss gab es nicht. Beim Finalspiel des Marktplatzturniers in Esslingen mussten sich die Handballer der MT Melsungen geschlagen geben.

Nach einer harten Trainingswoche in Esslingen verloren die Nordhessen das entscheidende Spiel gegen den Bundesliga-Konkurrenten Frisch Auf Göppingen 24:28 (13:12). Das war für Trainer Heiko Grimm aber gut zu verkraften. „Wir haben in den vergangenen Tagen viel geleistet. Das Wichtigste ist, dass sich kein Spieler verletzt hat“, bilanzierte der 41-Jährige.

Während die Göppinger erstmals den Reichsstadtpokal gewannen, belegte die MT den zweiten Rang. Die beiden Klubs hatten nach ihren Auftakterfolgen am Freitag unterm Hallendach auch vor historischer Kulisse am Samstag direkt Grund zum Jubeln. Frisch auf schlug den Zweitligisten SG BBM Bietigheim 25:15, die Melsunger taten sich beim 23:21 gegen den Erstliga-Absteiger etwas schwerer. So hätte den Nordhessen aufgrund der schlechteren Tordifferenz ein Unentschieden im abschließenden Turnierspiel auch nicht gereicht.

Zwischenzeitlich sah es hervorragend für die Melsunger aus, bei denen die jungen Glenn Eggert und Jona Gruber in der Startsieben standen. Neuzugang Stefan Salger brachte die MT kurz vor der Pause in Führung, Yves Kunkel baute den Vorsprung direkt nach dem Wechsel auf 14:12 aus – trotz Temperaturen von mehr als 30 Grad. „Gefühlt hatte es 50 Grad auf dem Feld“, erklärte Assistenzcoach Arjan Haenen. Die Melsunger, bei denen Torjäger Julius Kühn komplett geschont wurde, lagen sogar mit 20:17 vorn, ehe der schwäbische Gegner mächtig aufkam und aus einem 24:24 ein 28:24 machte.

Ging beim Marktplatzturnier stets voran: MT-Kapitän Finn Lemke.

Viel Lob gab es nach dem Turnier für Kapitän Finn Lemke und dessen Stellvertreter, Rechtsaußen Tobias Reichmann. „Sie haben vorbildlichen Einsatz gezeigt“, befand Grimm. Lemke setzte speziell bei der Umsetzung der zweiten Welle viele Akzente. „Das könnte eine echte Waffe werden“, hofft Haenen.

Nach einem freien Sonntag ist zumindest ein kleiner Teil der Mannschaft heute wieder gefordert. Die Nationalspieler, die erst drei Tage später in die Vorbereitung eingestiegen waren, holen heute an der Uni Kassel die Leistungstests nach.

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