Unerwartete Niederlage gegen Abstiegskandidat

MT Melsungen: Blamage gegen Hüttenberg im Spiel eins nach Roth

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Sichtlich enttäuscht: Melsungens neuer Trainer Heiko Grimm verliert sein Bundesliga-Debüt als Chefcoach der MT. Mit im Bild (von links) Marino Maric, Timm Schneider, Gabor Langhans, Johannes Golla und Philipp Müller. 

Kassel. Auweia, MT Melsungen! Im Spiel eins nach Trainer Michael Roth hat sich der heimische Handball-Bundesligist bis auf die Knochen blamiert und gegen den Abstiegskandidaten TV Hüttenberg 26:28 (11:11) verloren.

Nach desaströsen 60 Minuten vor 4027 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle sagte der neue MT-Cheftrainer Heiko Grimm: „Mein Debüt habe ich mir sicher anders vorgestellt.“

Nach den turbulenten Tagen mit der Entlassung des langjährigen MT-Trainers Roth wirkte die Mannschaft am Sonntagnachmittag extrem verunsichert. Manager Axel Geerken übernahm dafür die Verantwortung: „Die Entscheidung habe ich getroffen. Und die sorgte offensichtlich für mehr Unruhe, als wir gedacht hatten. Deswegen geht die Niederlage zu großen Teilen auf meine Kappe.“ Die MT-Profis wollten den Trainerwechsel aber nicht als Ausrede gelten lassen. „Bei allem Respekt für Hüttenberg“, sagte Linksaußen Michael Allendorf, „aber wenn wir zu Hause gegen einen Abstiegskandidaten spielen, müssen wir gewinnen, egal, wer an der Seitenlinie steht.“

Wie ein Abstiegskandidat präsentierten sich die Gäste aber keinesfalls. Lob bekamen die Mittelhessen unter anderen von MT-Kapitän Michael Müller. Hüttenberg habe heute ein super Spiel gemacht: „Wir haben verdient verloren.“ Die Nordhessen bekamen nie einen richtigen Zugriff und rannten fast über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher. Allendorf sprach von fehlender Aggressivität.

Es war viel los in der Rothenbach-Halle. Auf den Presseplätzen gab es keinen freien Sitz mehr, die Fernsehsender Sky und HR warfen ihre Kameras an, Experten wie Martin Schwalb und Stefan Kretzschmar kamen zu Wort. Keiner wollte sich das Spiel eins nach Roth entgehen lassen. Welches Bild würde die Mannschaft unter dem neuen Chef abgeben? Wie würden die Zuschauer reagieren? Und vor allem: Wie würde sich Grimm in seiner neuen Rolle präsentieren? So lauteten die Kernfragen.

Als Hallensprecher Bernd Kaiser während der Mannschaftsvorstellung zum Trainer kam, rief er den Vornamen Heiko – und von den Rängen hallte es Grimm. Applaus. Fertig. Trainerwechsel abgehakt. Und Grimm probierte etwas. Er rotierte in der Abwehr, wechselte häufiger, zwischenzeitlich bildeten Julius Kühn und Johannes Golla den Mittelblock. Das gab’s noch nie. Mithilfe der häufigen Umstellungen wollte Grimm den Gegner zermürben – hat nicht funktioniert. Im Gegenteil. Hinten seien sie auseinandergefallen, sagte Felix Danner selbstkritisch.

Und im Angriff, da gab es vom neuen Trainer die Vorgabe, das Spiel auf den Halbpositionen breit zu machen. Seine Schützlinge versuchten es, fanden aber zu selten spielerische Lösungen. Ihnen sei nichts eingefallen, sagte Allendorf und fügte ernüchtert hinzu: „Wir haben alle gehofft, einen Schritt nach vorn zu machen. Das war nicht so.“

Lesen Sie auch: Melsunger Handballer scheitern an starker Deckung un einem waschechtem Nordhessen

MT Melsungen blamiert sich gegen Hüttenberg

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 © Fischer/HNA
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