Melsunger Handballer wird ausgeliehen

MT Melsungen: Dimitri Ignatow bleibt ein weiteres Jahr in Essen

Weiter in Essen: Dimitri Ignatow.
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Weiter in Essen: Dimitri Ignatow.

Dimitri Ignatow wird auch in der Handball-Saison 2021/22 für den Altmeister Tusem Essen spielen – und damit nicht für die MT Melsungen, bei der er noch einen Vertrag bis zum Sommer 2024 besitzt.

Melsungen – Dimitri Ignatow wird auch in der Handball-Saison 2021/22 für den Altmeister Tusem Essen spielen – und damit nicht für die MT Melsungen, bei der er noch einen Vertrag bis zum Sommer 2024 besitzt.

Mit der Situation zufrieden ist auch Ignatow, wie er in einer Pressemitteilung der MT betont: “Ich habe es mir gewünscht und bin deshalb froh, dass ich noch ein Jahr in Essen spielen darf. Ich glaube, das Jahr hilft mir dabei, mich weiterzuentwickeln.“

Der Rechtsaußen trug bereits in der Spielzeit 2020/21 das Trikot des Tusem. Da die Essener genauso wie die Melsunger zum Oberhaus gehörten, war es nicht möglich, Ignatow mit einem Zweitspielrecht auszustatten. Zwar ist der Klub aus dem Ruhrpott nach dem Abstieg nun wieder eine Klasse tiefer angesiedelt, Aushilfs-Einsätze bei der MT kommen aber trotzdem nicht in Betracht. Denn Ignatow wird im November 23 Jahre alt – somit ist eine Sonderreglung altersmäßig nicht mehr umzusetzen. Das Melsunger Eigengewächs wird für eine weitere Saison ausgeliehen.

„Die gute Entwicklung, die Dimitri in der vergangenen Saison genommen hat, zeigt, dass die gemeinsame Entscheidung genau richtig war und ist, ihm beim Tusem Essen vermehrt Spielpraxis zu ermöglichen“, sagt MT-Manager Axel Geerken.

Der nordhessische Erstligist ist auf der rechten Außenbahn für die kommende Serie gut aufgestellt. Zum einen stehen dem Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson die beiden deutschen Nationalspieler Timo Kastening und Tobias Reichmann zur Verfügung. Zum anderen trainieren die beiden Melsunger Talente Julian Fuchs und David Kuntscher bei der MT regelmäßig mit. Und zur Not könnten auch die beiden Halben Kai Häfner und Alexander Petersson auf Rechtsaußen für Entlastung sorgen. (Björn Mahr)

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