Nicht nur gute Erinnerungen an nächsten Gegner

MT Melsungen erwartet Bundesliga-Aufsteiger HSC 2000 Coburg

Trainer des HSC 2000 Coburg ist der Tscheche Alois Mraz.
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Trainer des HSC 2000 Coburg: Alois Mraz.

Fünf Spiele in zwei Wochen – Handball-Bundesligist MT Melsungen hat bis zum zweiten Weihnachtstag ein strammes Programm zu absolvieren. Den Auftakt bildet das Heimspiel am Donnerstag ab 19 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle gegen Aufsteiger HSC Coburg.

Kassel – Fünf Spiele in zwei Wochen – Handball-Bundesligist MT Melsungen hat bis zum zweiten Weihnachtstag ein strammes Programm zu absolvieren. Den Auftakt bildet das Heimspiel am morgigen Donnerstag ab 19 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle gegen Aufsteiger HSC 2000 Coburg. Zwar gab es bislang kaum Duelle gegen den Klub aus Franken, mit Coburg weiß man im MT-Lager aber sehr wohl etwas anzufangen.

Schmerzhafte Pleite: Mit der Empfehlung eines vierten Tabellenplatzes aus der Vorsaison nahmen die Melsunger am 4. September 2016 den Spielbetrieb für die Serie 2016/17 auf. „Wir hatten eine gute Vorbereitung“, erinnert sich Kreisläufer Felix Danner. Doch die Auftaktbegegnung gegen Neuling Coburg wurde für die MT zum Albtraum: 20:25-Heimpleite. „An den Spielverlauf kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber ich weiß, dass es nicht so angenehm war“, sagt Danner. Trotz Zuschauern herrschte nach der Partie eine gespenstische Atmosphäre in der Halle auf dem Kasseler Messegelände. Immerhin entschieden die Nordhessen das Rückspiel gegen den späteren Absteiger mit 28:25 für sich. Mehr Partien zwischen den beiden Mannschaften gab es bisher nicht.

Melsunger Kreisläufer: Felix Danner.

Besondere Beziehung I: Lange Zeit war Jan Gorr der Coach der Coburger. Seit dieser Spielzeit fungiert der frühere Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft als HSC-Geschäftsführer. Der heutige Melsunger Manager Axel Geerken wollte Gorr 2012 nach Gummersbach holen. Doch dann entschied man sich beim VfL für eine Fortsetzung der Arbeit mit Emir Kurtagic. Geerken wollte die Entscheidung allerdings nicht mittragen – und verließ den Altmeister. Bis heute pflegt Geerken ein gutes Verhältnis zu Gorr: „Wir tauschen uns regelmäßig aus. Wenn er mal einen Tipp benötigt, dann helfe ich gern.“

Besondere Beziehung II: Nicht nur mit Gorr steht der MT-Geschäftsführer in gutem Kontakt, sondern auch mit Coburgs neuem Trainer Alois Mraz. Der Tscheche war ein Teamkollege in Wetzlar und lebt genauso wie Geerken in Dutenhofen – wenn er nicht gerade als Handball-Lehrer in Coburg unterwegs ist. Kurios: Geerkens Sohn Mathi spielt zusammen mit Mraz´ Sohn, der ebenfalls Alois heißt, in der C-Jugend der HSG Wetzlar.

Ehemalige Coburger: Zwei bekannte Trainer waren schon für Coburg und Melsungen tätig. So feierten die Franken speziell unter der kroatischen Handball-Legende Hrvoje Horvat, die von 2000 bis 2004 für den MT-Vorgängerklub MSG Melsungen/Böddiger tätig war, Erfolge in der zweit- und dritthöchsten Klasse. Zumindest für einige Monate trug auch schon Georgi Sviridenko, inzwischen Coach der Melsunger Reserve, Verantwortung für das HSC-Team. Einen nachhaltigen Eindruck hat in Coburg darüber hinaus der frühere MT-Akteur Vladimir Suma hinterlassen. (Björn Mahr)

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