Der 21. Oktober als gutes Omen

Sieben Gründe für einen tollen Handball-Abend: MT Melsungen erwartet heute den Bergischen HC

Das Duo für den linken Rückraum: die Melsunger Julius Kühn (links) und Andre Gomes.
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Das Duo für den linken Rückraum: die Melsunger Julius Kühn (links) und Andre Gomes.

Weiter geht es für die Handballer der MT Melsungen in der Bundesliga. Eine Woche nach dem unnötigen Punktverlust bei Frisch Auf Göppingen bekommen es die Nordhessen heute ab 19.05 Uhr (Sky) auf dem Kasseler Messegelände mit dem Bergischen HC zu tun. Sieben Gründe, weshalb sich die Zuschauer auf einen tollen Handball-Abend freuen dürfen.

1. Der einzige Heim-Auftritt im Oktober: Was war das für ein September für die Melsunger: innerhalb von 19 Tagen vier Heimspiele in Folge. Im Oktober präsentieren sich die MT-Profis nur einmal in der Rothenbach-Halle – und das geschieht heute gegen den Klub, der seine Wurzeln in Solingen und Wuppertal hat. „Nach der letzten Saison ohne Fans freue ich mich auf jedes Heimspiel nun viel mehr“, sagt Rechtsaußen Tobias Reichmann.

Melsunger Handballer: Tobias Reichmann.

2. Die kleine Serie: So oft wurden die Melsunger Anhänger in den vergangenen Monaten nicht verwöhnt. Nun hat das Team drei Pflichtspiele in Folge nicht verloren. Nach dem 25:23-Sieg in Hannover und dem 30:28-Pokalerfolg in Bietigheim gab es zuletzt ein 26:26 in Göppingen – zusammengefasst: Die MT ist im Oktober noch unbezwungen. Heute soll die Serie eine Fortsetzung finden. „Siege sind für unsere Weiterentwicklung besser“, sagt Rückraumschütze Julius Kühn.

3 Die Melsunger Leistungen: Seitdem der MT-Trainer Roberto Garcia Parrondo heißt, ist ein Aufwärtstrend bei den Nordhessen erkennbar. „Ich blicke mit einem guten Gefühl auf das nächste Spiel. In der Abwehr klappt es schon recht ordentlich, im Angriff stockt es aber noch etwas“, sagt Kühn, der zusammen mit Andre Gomes für die leichten Tore aus dem linken Rückraum sorgen soll. Zuletzt in Göppingen leisteten sich die beiden Schützen aber einige technische Fehler. „Wir müssen den Ball einfach laufen lassen und auf die richtige Chance warten, nicht auf eine 70:30-Situation“, betont Reichmann.

4. Die Erinnerung: Ein Heimspiel an einem 21. Oktober gegen den Bergischen HC? Nichts Neues. Heute genau vor drei Jahren standen sich die beiden Vereine auch in Kassel gegenüber. Kurz nachdem die MT eine desolate Vorstellung unter dem damaligen Trainer Heiko Grimm in Minden geboten hatte, gab es einen 26:23-Erfolg. Zumindest kein schlechtes Omen.

5. Die Auszeichnung für die MT: In dieser Woche teilten die Melsunger mit, dass der Verein von TÜV Hessen mit dem Qualitätssiegel „Geprüfter Infektionsschutz Covid-19“ ausgezeichnet wurde. Nach der Überprüfung in der Rothenbach-Halle wird der MT bescheinigt, dass bei den Heimspielen die Anforderungen des aktuellen Infektionsschutz-Gesetzes sowie die branchenspezifischen Schutz- und Hygienevorgaben in vollem Umfang erfüllt werden. „Mit dem Qualitätssiegel des TÜV Hessen weisen wir transparent nach, dass unser Konzept mit 2G funktioniert. Damit bieten wir unseren Zuschauerinnen und Zuschauern ein sehr hohes Maß an Sicherheit in puncto Hygiene und Infektionsschutz“, wird MT-Manager Axel Geerken in der Mitteilung zitiert. Karten für das heutige Heimspiel sind noch ab 17.30 Uhr an der Tageskasse erhältlich.

Melsunger Rechtsaußen

6. Das Wiedersehen: Vier Jahre lang trug Jeffrey Boomhouwer das MT-Trikot, bevor der Linksaußen 2018 zu den Löwen wechselte. Übrigens: Vor der Rückkehr nach Nordhessen machte der 33-Jährige einen Abstecher zum Fußball. In Amsterdam bejubelte der Niederländer das 4:0 von Ajax in der Champions League gegen Dortmund.

7. Die Aufgabe: „Göppingen spielt einen sehr physischen Handball, das erwartet uns gegen den BHC auch“, warnt Kühn. Sein Trainer weist auf die Defensive des Gegners hin: „Der BHC hat eine sehr gute Abwehr, spielt dort sehr beweglich und aggressiv. Wir dürfen vorn möglichst keine Bälle verlieren, müssen die Angriffe zu Ende spielen“, sagt Parrondo und fügt hinzu: „Wir müssen uns in der Abwehr und im Angriff immer weiter verbessern. Wir brauchen einfach noch eine gewisse Zeit. Dabei werden wir immer wieder kleine Fortschritte erzielen.“ Bei den Gastgebern sind bis auf Abwehr-Hüne Finn Lemke voraussichtlich alle Mann an Bord. (Björn Mahr und Manuel Kopp)

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