Anwurf in der Rothenbachhalle um 19 Uhr 

MT empfängt heute Göppingen: Kampf den Defiziten

Wieder einsatzbereit: Spielmacher Lasse Mikkelsen.
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Wieder einsatzbereit: Spielmacher Lasse Mikkelsen.

Weiter geht’s für die Handballer aus Melsungen: Die MT bestreitet heute das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen. Einige Defizite gilt es zu überwinden.

Ab 19 Uhr bekommt es die Mannschaft von Trainer Heiko Grimm in der Handball-Bundesliga mit Göppingen zu tun und will  Schwung aufnehmen – auch mit Blick auf das  Europacup-Rückspiel am Sonntag ab 17 Uhr (deutsche Zeit) bei Olympiakos Piräus.

MT empfängt heute Göppingen

Zuletzt gelangen der MT zwar Siege in Minden und in eigener Halle gegen den griechischen Erstligisten, einige Defizite waren aber unübersehbar. Das macht Hoffnung:

Mikkelsens Rückkehr

Nach der Heimniederlage am 9. November gegen den SC DHfK Leipzig fiel Spielmacher Lasse Mikkelsen wegen einer Mittelohrentzündung aus. Nach Minden reiste er erst gar nicht mit – und gegen Piräus musste er das Geschehen in Jackett und Jeans von der Tribüne aus verfolgen. 

Seit Montag kann der Däne wieder trainieren. „Ein bisschen Kraft fehlt natürlich noch. Aber ich hoffe, dass ich gegen Göppingen ein paar Minuten spielen kann“, erklärt der Mittelmann. Anfangen wird heute aber erst mal der Kroate Domagoj Pavlovic. Grimm bereitet der Wiedereinstieg Mikkelsens wenig Sorgen: „Lasse verfügt über eine gute Fitness.“

Wenn der Regisseur erst mal ins Laufen kommt, haben es die Kontrahenten schwer. Seine enormen Fähigkeiten stellte Mikkelsen in der vergangenen Serie zur Genüge unter Beweis.

MT-Handballer: Defizite müssen überwunden werden

Abwehr-Alternativen

Es ist kein Geheimnis: Die Deckung war in den vergangenen Wochen nicht mehr das Prunkstück im Melsunger Spiel – es mangelte vor allem gegen Piräus an der nötigen Kompaktheit. „Wir müssen im Innenblock und auf den Halbpositionen aggressiver verteidigen“, erklärt Grimm. 

Göppingens Kreisläufer Kresimir Kozina könnte mit seiner Präsenz der MT-Hintermannschaft einiges Kopfzerbrechen bereiten. Da Kapitän Finn Lemke anfangs dieser Woche im Melsunger Training krankheitsbedingt fehlte, rückte Neuzugang Stefan Salger im Deckungszentrum an die Seite von Felix Danner.

Zudem wurde verstärkt an Alternativen gearbeitet. Eine 5:1-Formation mit Michael Allendorf oder Marino Maric auf der Spitze könnte sowohl gegen Göppingen als auch gegen Piräus dazu beitragen, dass das Team nicht so schnell in Hektik verfällt und sich der Gegner technische Fehler leistet. 

„Bevor wir aber über taktische Dinge reden, müssen wir uns erst mal mit den fundamentalen Aspekten beschäftigen“, verdeutlicht Mikkelsen. Soll heißen: Der blonde Hüne erwartet mehr Leidenschaft und eine bessere Körpersprache.

Die Aufmerksamkeit gilt der Begegnung gegen Göppingen

Fan-Unterstützung

Trotz der beeindruckenden Siegesserie vor der Länderspielpause war von Euphorie bei den MT-Fans zuletzt wenig zu spüren. Tatsächlich weckten die teilweise zählen Vorstellungen Erinnerungen an den sehr holprigen Saisonstart der Nordhessen. 

Dass allerdings noch Kredit beim Melsunger Anhang vorhanden ist, zeigt das Zuschauerinteresse. 3800 Karten sind für die heutige Begegnung bereits verkauft – und im Flugzeug nach Athen werden etwa 150 erwartungsfrohe Fans sitzen.

„Unsere volle Aufmerksamkeit gilt jedoch erst mal nur der Begegnung gegen Göppingen“, betont Mikkelsen. „Und danach hoffen wir, dass wir am Samstag mit guter Stimmung nach Griechenland aufbrechen können.“ 

Für den Rechtshänder wird die Reise nach Piräus auf jeden Fall etwas Besonderes sein. Nach zwei Jahren in Melsungen bestreitet er sein erstes Europapokal-Spiel für die MT. Und in Griechenland war er bislang nur als Urlauber – zweimal auf Kreta.

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