Bernd Kaiser vor den nächsten internationalen Einsätzen

Pressechef der MT Melsungen als Hallensprecher bei Heim-WM im Einsatz

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Das war vor einem Jahr beim Länderspiel in Magdeburg: Hallensprecher Bernd Kaiser (Mitte) mit den MT-Profis Julius Kühn (links) und Finn Lemke. 

Kassel. Die meisten deutschen Handball-Nationalspieler wissen noch nicht, ob sie für die Heim-WM im Januar nominiert werden. Bei Bernd Kaiser, dem Pressechef des Bundesligisten MT Melsungen, ist dies anders.

Dem 59-Jährigen wurde bereits mitgeteilt, dass er bei der Weltmeisterschaft die Vorrunde in München und die Hauptrunde in Köln als Hallensprecher begleiten wird.

Mittlerweile bei mehr als 220 Länderspielen war Kaiser im Einsatz. Der Mann aus Lohfelden-Vollmarshausen steht vor seiner fünften WM. Als Deutschland 2007 in Köln triumphierte, hatte er in der Arena das Mikrofon in der Hand. 2015 übernahm er bei einigen Weltmeisterschafts-Partien in Doha/Katar die Moderation.

Obwohl er schon in vielen Hallen tätig war: Am kommenden Mittwoch gibt es für ihn eine Premiere. Beim EM-Qualifikationsspiel der DHB-Auswahl ab 19 Uhr gegen Israel ist Kaiser erstmals in der bereits ausverkauften Wetzlarer Rittal-Arena als Hallensprecher gefordert. Bislang stand diese Aufgabe immer Dirk Metz zu, mit dem sich Kaiser oft abgewechselt hat. Nun wird Metz, früherer Sprecher der hessischen Landesregierung, am Rande dieser Partie verabschiedet.

„Länderspiele sind immer etwas ganz Besonderes“, betont Kaiser. Von einer WM-Vorbereitung möchte er in seinem Fall nicht sprechen: „Ich halte es ähnlich wie die Sportler. Auch ich schaue nur von Spiel zu Spiel.“ Die Namen der drei Melsunger Nationalspieler Julius Kühn, Tobias Reichmann und Finn Lemke muss er ohnehin in regelmäßigen Abständen bei Bundesliga-Heimspielen durchsagen. 

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