Ex-Hannoveraner zeigt seine Klasse

Nach überstandener Gehirnerschütterung: MT-Profi Häfner trifft und trifft

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Wieder die Lücke gefunden: Melsungens Kai Häfner (vorn) lässt Hannovers Fabian Böhm stehen. 

Mit dieser MT ist zu rechnen. Beim 31:25 gegen Hannover rückten zwei Spieler der Handball-Bundesligisten in den Fokus: mit Kai Häfner ein Neu-Melsunger und mit Timo Kastening ein zukünftiger Profi.

Häfner traf und traf. Am Ende waren es sieben Tore, mit denen er zum fünften Sieg in Serie beitrug. Von den Folgen einer Gehirnerschütterung war nichts zu spüren. Der Schwabe avancierte damit auch zum Topschützen seines Teams. „Wieviele Tore ich werfe, ist mir egal“, meinte der Halbrechte hinterher. „Hauptsache, wir haben gewonnen“, blieb er bescheiden. 

Auch von einer eventuell besonderen Motivation wollte er nicht unbedingt etwas wissen. Dass der Nationalspieler ein gefragter Mann für die Interviews nach der Partie war, lag auf der Hand. Bei Sky war er live auf Sendung, bei anderen Stationen ebenfalls. Und die privaten Schwätzchen kamen noch dazu. Und schon der Blick voraus: „Jetzt haben wir ein schweres Auswärtsspiel in Wetzlar.“ Ganz Profi eben.

Ebenfalls im Blickpunkt stand Kastening. Nach einer Viertelstunde markierte er den ersten seiner drei Treffer. Kurz danach verwandelte er einen Siebenmeter. Nach der Pause verkürzte er für Hannover auf 18:21. „Der Sieg für Melsungen geht in Ordnung“, sagte der Stadthagener. „Nach vorn war die MT brutal schnell. Wir haben gekämpft, konnten aber nachher nichts ausrichten. Die Halle war ein Hexenkessel und sehr laut.“ Dass Morten Olsen gefehlt hat, konnten die Recken anfangs kompensieren. „Aber am Ende hat uns die klare Hand gefehlt“, meinte Kastening.

Nach dem Spiel entschwand Kastening erst mal in Richtung seiner Eltern Birgitt und Friedrich, die sich die zukünftige Halle ihres Sohnes anschauen wollten. Bruder Marius war auch da, der verlor Samstag mit Drittligist Großburgwedel. „Tolles Wochenende für Familie Kastening.“, meinte Timo – mit Ironie in der Stimme.  gsd

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