„Der enge Kontakt ist geblieben“

MT Melsungen: Marketingchefin Christine Höhmann steckt in der arbeitsintensivsten Zeit

Partnerschaft verlängert: MT-Marketingchefin Christine Höhmann (links) mit Alexander Kropf (Mitte) und Thomas Giepen (beide Glinicke Automobil Holding).
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Partnerschaft verlängert: MT-Marketingchefin Christine Höhmann (links) mit Alexander Kropf (Mitte) und Thomas Giepen (beide Glinicke Automobil Holding).

In der kommenden Woche beginnen bereits einige Profis des Handball-Bundesligisten MT Melsungen mit der individuellen Saisonvorbereitung. Das erste Mannschaftstraining ist für den 5. August geplant – dann werden aber die Olympia-Teilnehmer noch fehlen. Hinter den Kulissen gibt es schon jetzt einiges zu tun. Die MT-Marketingchefin Christine Höhmann (44), die seit 2009 für die MT tätig ist, gibt einen Einblick.

Kassel – In der kommenden Woche beginnen bereits einige Profis des Handball-Bundesligisten MT Melsungen mit der individuellen Saisonvorbereitung. Das erste Mannschaftstraining ist für den 5. August geplant – dann werden aber die Olympia-Teilnehmer noch fehlen. Hinter den Kulissen gibt es schon jetzt einiges zu tun. Die MT-Marketingchefin Christine Höhmann (44), die seit 2009 für die MT tätig ist, gibt einen Einblick.

Christine Höhmann über…

die Sommerpause: „Der Spielbetrieb ruht zwar, aber im Marketing-Bereich gibt es keine Pause. Im Gegenteil: Es ist die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Jetzt werden viele Gespräche mit bestehenden und potenziellen neuen Sponsoren geführt. Daneben entwickeln wir permanent die Marke MT weiter, mit unserem Partner, der Agentur Vonübermorgen, müssen wir die Pläne für die Fotoshootings erarbeiten. Und dann gibt es noch das Ticketing, zurzeit eine der größten Herausforderungen.“

den Austausch mit den Partnern: „Durch die Corona-Pandemie war das zuletzt nicht so einfach. Aber der enge Kontakt ist geblieben – dank unserer neuen Online-Formate wie dem Business-Talk, der sich an unsere Partner richtet, und einem digitalen Stammtisch für die Fans. Dass wir so umtriebig sind, kommt gut an. Zudem haben wir für die Sponsoren die Business-App auf den Weg gebracht. Das Gute daran: Die aus dem vergangenen Jahr gemachten Erfahrungen helfen uns, den Bereich der Digitalisierung bei der MT weiterzuentwickeln.“

die Stimmung bei den MT-Sponsoren: „Sehr unterschiedlich. Das hängt zum einen mit der wirtschaftlichen Situationen des Partners zusammen. Zum anderen aber auch mit dem enttäuschenden Auftreten unserer Mannschaft. Dennoch spüre ich bei unseren Sponsoren eine ungebrochene Lust auf Bundesliga-Handball. Die schon lange bestehenden Kontakte machen es mir leichter, weiterhin gute und motivierende Gespräche mit den Partnern zu führen. Sie vertrauen uns. Das große Vertrauen spiegelt sich aktuell in der Fortsetzung der Partnerschaft mit der Glinicke Automobil Holding wider.“

die Arbeit bei einem Klub mit sechs deutschen Olympia-Teilnehmern: „Ich freue mich erst einmal, dass Julius Kühn, Kai Häfner, Timo Kastening, Finn Lemke, Silvio Heinevetter und Tobias Reichmann dabei sind. Vieles hängt davon ab, wie das DHB-Team in Tokio abschneidet. Aber es strahlt schon auch auf unseren Verein ab. Ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Ich wünsche unseren Jungs deshalb, dass sie sich engagiert und leidenschaftlich präsentieren. Wenn sie eine Medaille mitbringen würden, wäre das eine tolle Sache.“

die MT-Werbegesichter Silvio Heinevetter und Timo Kastening: „Beide haben medial eine sehr große Präsenz. Ihre Bekanntheit geht über das Sportliche hinaus. Sie sind echte Persönlichkeiten und Sympathieträger. Ihre Leistungen in ihrem ersten Jahr bei uns haben gestimmt. Ich hoffe, dass unsere Fans sie endlich noch öfter live erleben können – Stichwort: Nahbarkeit. Da beide Spieler in den Social-Media-Kanälen hohe Reichweiten haben, profitieren auch wir als MT. Es landen schon mehr Menschen auch bei uns. Das gelingt aber am besten, wenn wir sportlich nicht hinter den eigenen Erwartungen her hinken.“

die nächsten Aufgaben: „Die Planung der Zuschauerrückkehr steht an erster Stelle. Da geht es um die Sitzplatzverteilung genauso wie um den Einlass. Die Sicherheit ist ganz entscheidend. Wir brauchen die Fans, das Gemeinschaftserlebnis und wollen den Zuschauern mögliche Ängste nehmen. Zudem arbeiten wir an einer Dauerkartenkampagne. Der Dauerkartenverkauf ist schon gestartet.“ (Björn Mahr)

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