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MT Melsungen: Julius Kühn kommt bereits heute unters Messer

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Melsunger Rückraumschütze: Julius Kühn.
Verletzter Melsunger Rückraumschütze: Julius Kühn. © Andreas Fischer

Wenn die Handballer des Bundesligisten MT Melsungen heute ab 19.05 Uhr gegen den HSV Hamburg gefordert sind, dann kann Julius Kühn seinen Kollegen nur aus der Ferne die Daumen drücken.

Kassel – Wenn die Handballer des Bundesligisten MT Melsungen heute ab 19.05 Uhr gegen den HSV Hamburg gefordert sind, dann kann Julius Kühn seinen Kollegen nur aus der Ferne die Daumen drücken. Der MT-Nationalspieler wird bereits heute in München am gebrochenen linken Knöchel operiert.

Es gab zwar auch Überlegungen, die Verletzung konservativ zu behandeln. Da es sich aber um Kühns Sprungbein handelt, entschieden sich Melsungens Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch sowie einige Spezialisten für einen operativen Eingriff. Wie die MT mitteilte, wird der Rückraumschütze voraussichtlich zehn Wochen ausfallen.

Kurz vor Ende des Spiels bei den Rhein-Neckar Löwen (25:36-Niederlage) hatte er verletzt das Feld verlassen. „Ich hatte gar nicht an einen Knöchelbruch gedacht. Ich war eher von einer Bänderverletzung ausgegangen“, sagt Kühn. Diverse Untersuchungen brachten dann die ernüchternde Diagnose. Am Dienstagabend teilte der wurfgewaltige Rechtshänder Bundestrainer Alfred Gislason die schlechte Nachricht mit. Kühn ist dennoch ein Kandidat für die WM im Januar in Polen und Schweden.

„Nach einem solch enttäuschenden Ergebnis wie am Samstag gegen die Rhein-Neckar Löwen trifft uns der Ausfall von Julius jetzt absolut zur Unzeit“, erklärt Sportdirektor Michael Allendorf. Nun sind noch mehr Spieler wie Andre Gomes, Agustin Casado und Aidenas Malasinskas gefordert.

„Ich wünsche meiner Mannschaft, dass sie gegen den HSV eine Reaktion zeigt“, sagt Kühn. Er wird den Kameraden vom Krankenbett aus die Daumen drücken. (Björn Mahr)

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