Fünf Fakten zum Auswärtsspiel

MT Melsungen tritt am Sonntag in Leipzig an: Welche Serie hält?

Volle Konzentration auf Leipzig: MT-Trainer Roberto Garcia Parrondo gibt Anweisungen an sein Team. Links steht Julian Fuchs.
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Volle Konzentration auf Leipzig: MT-Trainer Roberto Garcia Parrondo gibt Anweisungen an sein Team. Links steht Julian Fuchs.

Wenn die MT Melsungen am Sonntag (16 Uhr/Sky) beim SC DHfK Leipzig zu Gast ist, steht ein Duell aus dem Tabellenmittelfeld auf dem Programm. Schließlich empfängt der Neunte der Handball-Bundesliga den Zwölften.

Beim Blick auf die Statistik fällt aber eine besondere Konstellation auf: Die MT ist in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen, bei den Leipzigern ist dies seit fünf Heimspielen der Fall. Da stellt sich die Frage: Welche Serie hält in Leipzig? Fünf Fakten vor der Partie in Sachsen.

1. Die MT ist auswärts noch ungeschlagen

Viermal traten die Nordhessen in dieser Saison in Pflichtspielen auswärts an, viermal blieben sie ohne Niederlage. Okay, auf die großen Kaliber wie Kiel, Berlin und Magdeburg, gegen die die MT allesamt verlor, trafen die Melsunger zu Hause. Aber die Partien bei Pokalsieger Lemgo (26:26) und in Göppingen (26:26) zählen auch nicht gerade zu den leichtesten Aufgaben. Hinzu kam der 25:23-Erfolg in Hannover und der 30:28-Sieg im Pokal in Bietigheim. Worauf wird es ankommen, um die Serie in Leipzig auszubauen? „Wir müssen technische Fehler vermeiden und unsere Angriffe konsequent durchbringen. Gelingt uns das nicht, so wie in einigen Phasen gegen Stuttgart und Minden, laden wir den Gegner zu leichten Kontertoren ein“, sagt Trainer Roberto Garcia Parrondo und fügt hinzu: „Darüber hinaus ist es wichtig, dass wir uns sehr schnell zurückorientieren und entsprechend die Abwehr formieren.“

2. Die Leipziger sind heimstark

In eigener Halle haben die Sachsen einen Lauf. Sie gewannen zuletzt viermal in Folge in der Quarterback-Arena, davor gab es ein 27:27 gegen Hamburg. „Leipzig hat eine starke Mannschaft mit einer aggressiven Abwehr und einer guten Mischung unterschiedlicher Angreifertypen. Es ist ein sehr ausgewogen besetztes Team“, sagt Parrondo. „Uns erwartet, wie generell in dieser Liga, auch in Leipzig ein sehr hartes Spiel.“

3. Die Personalsituation ist angespannt

Offen ist, ob die Kapitäne dabei sind. Melsungens Kai Häfner fiel gegen Stuttgart kurz nach der Pause aus. Seine Verletzung sei zwar nicht schwer, hinter seinem Einsatz stehe aber ein Fragezeichen, teilte die MT auf Nachfrage mit. Bei den Gastgebern fehlte Alen Milosevic wegen einer Sprunggelenksverletzung in den beiden letzten Partien. „Wir können noch nicht sicher sagen, ob es bei Milo am Sonntag reicht, aber aktuell planen wir mit seiner Rückkehr“, sagt SC-Trainer André Haber. Ein Ausfall von Milosevic wäre für Leipzig besonders bitter, da der zweite Kreisläufer, Maciej Gebala, auf jeden Fall fehlt. Er ist an Corona erkrankt. Das ergab die routinemäßige Testung am Mittwoch. Bei den anderen Spielern und Trainern seien laut Verein die folgenden Tests negativ gewesen. Bei der MT fehlen weiterhin Finn Lemke und Tobias Reichmann.

4. Es gibt ein schnelles Wiedersehen mit den Schiedsrichtern

Na klar, im Laufe einer Saison sehen die Spieler die Schiedsrichter-Gespanne immer mal wieder. Aber diesmal ist die Ansetzung kurios: Denn Robert Schultze und Tobias Tönnies aus Magdeburg pfiffen die Melsunger erst vor einer Woche beim Heimspiel gegen Stuttgart. Immerhin ist das ein gutes Omen, die MT gewann ja 29:23.

5. Das 2G-Konzept wurde angepasst

3G, 2G oder 2G plus – was gilt morgen in der Quarterback-Arena? Auf seiner Homepage schreibt der SC DHfK von einer verschärften 2G-Regel. Das heißt: Es kommen nur geimpfte oder genese Zuschauer in die Halle – dort gilt überall FFP2-Maskenpflicht. (Manuel Kopp)

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