Fast das komplette Bundesliga-Team in häuslicher Isolation

MT Melsungen: Handball-Spiel bei den Eulen Ludwigshafen abgesagt

MT-Melsungen-Kapitän Finn Lemke und Trainer Gudmundur Gudmundsson beim Spiel in der Handball-Bundesliga.
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Ohne weiteren Einsatz im Jahr 2020: MT-Kapitän Finn Lemke (links) und Trainer Gudmundur Gudmundsson.

Bundesligist MT Melsungen bestreitet in diesem Kalenderjahr kein Handballspiel mehr. Wie erwartet wird die für den zweiten Weihnachtsfeiertag angesetzte Begegnung bei den Eulen aus Ludwigshafen verlegt.

Kassel – Bundesligist MT Melsungen bestreitet in diesem Kalenderjahr kein Handballspiel mehr. Wie erwartet wird die für den zweiten Weihnachtsfeiertag angesetzte Begegnung bei den Eulen aus Ludwigshafen verlegt. Nachdem bei der MT am Montag mit Torwart Silvio Heinevetter sowie den beiden Außen Timo Kastening und Yves Kunkel drei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ordnete das Gesundheitsamt für die gesamte Mannschaft häusliche Isolation an.

Davon nicht betroffen sind allerdings Kapitän Finn Lemke, Co-Trainer Arjan Haenen und Spielmacher Domagoj Pavlovic. Der Kroate hatte rund um das Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen, das die Melsunger 30:23 gewonnen hatten, keinen Kontakt zum Team. Wie der Verein mitteilt, haben Lemke und Haenen nach einer überstandenen Corona-Infektion Antikörper gebildet. Sie müssen deshalb nicht in Quarantäne.

Nach dem Spieltag an Weihnachten macht die Bundesliga erst einmal bis zum Februar Pause – wegen der im Januar stattfindenden EM-Qualifikation und der Weltmeisterschaft in Ägypten. Zu den WM-Fahrern gehören bei der MT fünf Melsunger Profis: Kastening, Heinevetter, Tobias Reichmann, Kai Häfner und Julius Kühn. Aber auch Trainer Gudmundur Gudmundsson, am Mittwoch 60 Jahre alt geworden, ist als Coach der isländischen Auswahl für das Turnier in Ägypten qualifiziert.

Der Spielbetrieb in der Bundesliga soll am Wochenende des 6./7. Februar fortgesetzt werden. Der letzte Spieltag ist für den 27. Juni terminiert. Dann müssen die Melsunger nach Stuttgart.

Bis dahin müssen die Nordhessen aber noch 27 Punktspiele ausgetragen haben – inklusive der sechs Nachholpartien. Neben der nun abgesetzten Begegnung in Ludwigshafen gehören auch noch die Hinspiele in Flensburg, in Kiel, in Hannover sowie die Heimspiele gegen Magdeburg und Stuttgart dazu. (Björn Mahr)

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