Melsunger Handballprofi winken Kurzeinsätze

Leidenszeit beendet: Schneider spielt gegen Magdeburg

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Zurück im Team: Timm Schneider (hier beim Pokalspiel im August). 

Kassel. Nach dreimonatiger Verletzungspause ist Timm Schneider vom Handball-Bundesligisten MT Melsungen wieder einsatzfähig. 

Mehr als drei Monate stand Timm Schneider der ohnehin personell arg gebeutelten MT Melsungen nicht zur Verfügung. Allein acht Wochen musste der Rückraumspieler des Handball-Bundesligisten wegen einer schmerzhaften Fußverletzung einen Spezialschuh tragen. Nun wird Schneider eine Woche nach seinem Comeback beim Testspielsieg gegen den TV Hüttenberg auch die Reise zum Auswärtsspiel gegen den SC Magdeburg (Sonntag ab 16 Uhr/Sky) mitmachen und auch für sporadische Einsätze bereit stehen.

„Wenn ein anderer Spieler eine Verschnaufpause benötigt, kann Timm auf jeden Fall helfen“, sagt Trainer Heiko Grimm. So könnte Schneider vorübergehend den Job von Regisseur Lasse Mikkelsen übernehmen. Kapitän Finn Lemke ergänzt: „Mit Timm bekommen wir nicht nur im Rückraum, sondern auch in der Abwehr noch einige Möglichkeiten mehr.“

Dabei trainiert Schneider gerade einmal eine Woche mit der Mannschaft. Wie erst Ende Januar festgestellt wurde, hatte ihm ein eingeklemmtes Fersenbein arg zu schaffen gemacht. Nun geht es dem 30-Jährigen gut – beim Training hat er keinerlei Probleme. „Nur morgens nach dem Aufstehen tut das Bein noch etwas weh, das muss sich wohl erst alles wieder einspielen“, erklärt Schneider, der trotz langer Leidenszeit nicht resignierte.

Ihm half es, dass er schon einige bittere Erfahrungen als Profi machte. Zu Beginn seiner Bundesliga-Karriere musste Schneider mal wegen einer Schulterverletzung sieben Monate pausieren. „Das war nun teilweise schon nervig, weil ich nicht wusste, wie lange ich ausfalle“, gibt der Routinier zu, „aber ich habe es vom Kopf her ganz gut hinbekommen.“ Ein dickes Kompliment spricht ihm Lemke aus: „Timm ist sehr professionell mit seiner Situation umgegangen.“ Bei den Heimspielen im November und Dezember unterstützte Schneider sein Team von der Tribüne aus.

Nun möchte er dazu beitragen, dass der Start in die Restrunde gelingt: „Magdeburg wird wie immer ein intensives Spiel, aber wir haben dort meist gut ausgesehen.“ 

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