Handball-Bundesligist gastiert in Magdeburg

MT-Profi Kühn kann noch Torschützenkönig werden

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Im Anflug: Julius Kühn.

Kassel. Vor dem letzten Spieltag ist noch nicht klar, wer sich die Torjägerkrone in der Handball-Bundesliga holen wird. Julius Kühn von der MT Melsungen liegt nach wie vor aussichtsreich im Rennen.

Der Rückraumschütze steht aktuell bei 212 Treffern (davon drei Siebenmeter) und und hat damit nur vier Tore weniger erzielt als der dänische Linksaußen Casper Mortensen (216/93) von der TSV Hannover-Burgdorf.

„Ich werde natürlich von Leuten darauf angesprochen, aber es ist nicht mein primäres Ziel, Torschützenkönig zu werden“, sagt Kühn und gibt sich entspannt. Erst ein Melsunger schaffte es, diesen Titel zu holen: Das war der Grieche Savas Karipidis in der Serie 2008/09.

Hätte Kühn während dieser Spielzeit immer mal wieder die Strafwürfe übernommen, wäre er voraussichtlich die unangefochtene Nummer eins. Doch diese Aufgabe obliegt in Melsungen den beiden erfahrenen Außen Michael Allendorf und Tobias Reichmann. Nur in der Partie beim HC Erlangen und zuletzt gegen die Füchse Berlin ging der Rückraumspieler zur Siebenmeterlinie – und traf. „Ich trainiere das nicht, habe aber früher schon beim VfL Gummersbach Siebenmeter geworfen“, erklärt Kühn.

Der 25-Jährige muss mit der MT am Sonntag ab 15 Uhr beim Tabellenvierten SC Magdeburg antreten. Etwas leichter dürfte es allerdings der Däne Mortensen haben. Der Außen, der im Sommer zum FC Barcelona wechselt, gastiert mit Hannover bei den Gummersbachern, die bereits den Ligaverbleib sicher haben. 

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