Handballer der MT Melsungen vor WM-Qualifikation

MT-Profis unterwegs: Maric gibt Pavlovic Deutsch-Unterricht

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Bei der Nationalmannschaft und demnächst auch bei der MT Kollegen: Domagoj Pavlovic (links) und Marino Maric. 

Kassel. Während einige seiner MT-Handball-Kollegen schon im Sommerurlaub weilen, muss Melsungens Bundesliga-Profi Marino Maric noch etwas warten, bis er die Füße hochlegen kann.

Der Kreisläufer bereitet sich mit Kroatiens Handball-Nationalteam auf die Playoff-Spiele gegen Montenegro vor. Die Partien sind am 9. und 14. Juni. Der Gewinner dieses Vergleichs nimmt an der Weltmeisterschaft im Januar in Deutschland und Dänemark teil.

„Wir sind auf dem Papier der Favorit. Erst mal benötigen wir aber ein gutes Ergebnis bei unserem Heimspiel in Osijek“, betont Maric. Er weiß, welchen Hexenkessel ihn und seine Mitstreiter in Podgorica/Montenegro erwarten. Ein Wiedersehen mit dem Melsunger Schlussmann Nebojsa Simic wird es dann allerdings nicht geben. Der Vereinskamerad fällt wegen Wadenproblemen mindestens bis zum 22. Juni aus.

Dennoch muss Maric in diesen Tagen viele Fragen zur MT beantworten. Der Grund: Domagoj Pavlovic. Der Rückraumstratege, der ab Juli beim nordhessischen Erstligisten unter Vertrag steht, gehört wie Maric zur kroatischen Auswahl und löchert seinen Landsmann mit Fragen. „Domagoj freut sich sehr auf die MT. Wir lernen auch schon ein bisschen Deutsch zusammen“, berichtet der 28-Jährige, der Pavlovic schon seit der Jugend kennt.

Klubkollegen waren sie allerdings bislang nicht. Als Pavlovic nach Zagreb wechselte, hatte sich Maric bereits in Richtung Maribor/Slowenien verabschiedet. Im Januar dieses Jahres sollte der 25 Jahre alte Rückraumakteur eigentlich bei der Heim-EM mitmischen, musste seine Teilnahme aber am Turnier kurzfristig absagen.

Hintergrund

Am vergangenen Sonntag bestritt Jeffrey Boomhouwer in Magdeburg seine letzte Partie für die MT Melsungen. In den kommenden Tagen muss der zukünftige Spieler des Erstliga-Aufsteigers Bergischer HC mit der Auswahl der Niederlande in der WM-Qualifikation zweimal gegen Schweden ran. „Die Schweden haben viele Topspieler, aber wir glauben an unsere Stärke und wollen uns vor allem vor den eigenen Fans gut präsentieren“, sagt der Linksaußen vor dem Auftritt am Samstag in ’s-Hertogenbosch. 

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