MT-Torjäger empfängt Samstag seinen Ex-Klub Göppingen

Rnic ist heiß auf das Topspiel

Seit dieser Saison bei der MT: Momir Rnic trifft am Samstag auf seinen Ex-Klub Frisch Auf Göppingen. Foto:  Fischer

Melsungen. Das erste Wiedersehen mit seinem Ex-Klub hat Momir Rnic schon hinter sich. Eins, das ihm durchaus Mut für das zweite macht.

Denn ausgerechnet beim 31:26-Erfolg der MT Melsungen in Göppingen feierte der Neuzugang mit sieben Feldtoren seinen endgültigen Durchbruch beim heimischen Handball-Bundesligisten. Von da an lief’s für den Rückraumspieler, der damit im Rückspiel am Samstag (19 Uhr Rothenbachhalle) zu einem der großen Hoffnungsträger des Roth-Teams avanciert.

„Ich hoffe, er packt noch einmal alles aus. Wir brauchen seine Tore“, beschreibt der Trainer genau das, was sich sein Schützling vorgenommen hat. Nämlich „richtig Gas geben“, wie Rnic sagt. Er ist heiß auf dieses Topspiel. Es ist das wohl vorentscheidende Duell um den fünften Platz – es geht um die direkte Qualifikation für den Europapokal. Seine glorreiche Vergangenheit beim Altmeister aus Baden-Württemberg, mit dem er 2012 den EHF-Cup gewann, lässt der Serbe natürlich außer Acht. Denn: „Jetzt bin ich Melsunger und werde alles für den Erfolg der Mannschaft tun.“

„Noch bin ich nicht bei hundert Prozent.“

Durchaus in dem Bewusstsein, dass er nach Anpassungsproblemen, die im ersten Jahr bei einem neuen Verein durchaus normal sind, noch Luft nach oben hat. „Noch bin ich nicht bei hundert Prozent“, schätzt der Torjäger, der bisher 108 Treffer auf seinem Konto hat, sein aktuelles Leistungsbild ein.

Wofür Michael Roth durchaus Verständnis hat: „Er braucht für sein dynamisches Spiel eine sehr gute Abstimmung mit dem Regisseur.“ Die verbesserte sich von Partie zu Partie besonders mit Patrik Fahlgren, so dass ihn die Verletzung des Schweden, der sich Ende März beim 31:24-Sieg gegen die Füchse Berlin einen Kreuzbandriss zuzog, natürlich arg traf. Denn Stellvertreter Nenad Vuckovic ist ein anderer Spielmachertyp, doch auch mit seinem Nationalmannschaftskollegen klappt es mittlerweile „immer besser“, versichert Rnic.

Gerade rechtzeitig vor einem dramatischen Saisonfinale, in dem drei Teams um den sicheren Europapokalplatz kämpfen – Melsungen, Göppingen und Berlin liegen derzeit fast gleichauf. Auf Rechenspiele will sich der Serbe gar nicht erst einlassen: „Wenn wir unsere letzten vier Spiele gewinnen, sind wir durch.“ Das erste davon, die kommende Partie gegen Göppingen, ist sicherlich das schwerste. Umso wichtiger, dass der Gastgeber dabei auf einen selbstbewussten Momir Rnic bauen kann.

• Tickets gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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