Ehemaliger Bundesliga-Profi

Früher MT Melsungen, jetzt Pfadi Winterthur: Roman Sidorowicz feiert die Schweizer Meisterschaft

Früher bei der MT: Roman Sidorowicz.
+
Früher bei der MT Melsungen: Roman Sidorowicz.

Schweizer Meister darf sich seit Donnerstagabend Roman Sidorowicz nennen. Der ehemalige Handball-Profi des Bundesligisten MT Melsungen erlebte den Abend selbst allerdings nur als Zuschauer.

Kassel - Die Finalserie erlebte er nur als Zuschauer. Aber als das Meisterfoto auf dem Programm stand, lächelte auch Roman Sidorowicz in die Kameras. Der ehemalige Profi des Handball-Bundesligisten MT Melsungen sicherte sich nach der Rückkehr in die Schweizer Heimat mit Pfadi Winterthur den Titel in der Nationalliga A.

„Es ist einfach geil“, sagte Sidorowicz nach der gewonnenen Meisterschaft.  Bei den entscheidenden Begegnungen dieser Saison hatte „Sido“ gezwungenermaßen auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Der Grund: Im zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen den HSC Suhr Aarau war der 29 Jahre alte WM-Teilnehmer vom früheren Wetzlarer Profi Joao Ferraz hart gefoult worden – dabei erlitt der Ex-Melsunger einen Schlüsselbeinbruch und musste operiert werden. Wie der HSC danach mitteilte, entschuldigte sich der Portugiese anschließend per SMS bei Sidorowicz.

Winterthur drehte in den Playoffs mächtig auf – zunächst auch dank des früheren MT-Profis. In den Finalrunden gewann Pfadi sämtliche Partien – erst dreimal gegen den RTV 1879 Basel, dann dreimal gegen Aarau und schließlich dreimal gegen die Kadetten Schaffhausen. Mit einem 25:23-Heimerfolg gegen die starken Kadetten war der Titelgewinn am Donnerstagabend unter Dach und Fach. Dann jubelte auch Sidorowicz – trotz Verletzung. (Björn Mahr)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.