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Die junge Garde und ein Ehrengast: Rund um das Spiel der MT Melsungen gegen den Bergischen HC

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Von: Maximilian Bülau, Björn Mahr

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Gute Aktionen: Ben Beekmann.
Gute Aktionen: Ben Beekmann. © Dieter Schachtschneider

Zum bereits dritten Mal in dieser Saison spielte die MT Melsungen in der Handball-Bundesliga unentschieden. Was sonst noch beim 22:22 gegen den Bergischen HC für Gesprächsstoff sorgte – alles Wichtige rund ums Spiel:

Kassel - Zum bereits dritten Mal in dieser Saison spielte die MT Melsungen in der Handball-Bundesliga unentschieden. Was sonst noch beim 22:22 gegen den Bergischen HC für Gesprächsstoff sorgte – alles Wichtige rund ums Spiel:

Die junge Garde

Bei der Niederlage in Leipzig Ende November hatte Linksaußen Ben Beekmann keine glückliche Figur gemacht. Kurz nach seiner Hereinnahme unterlief dem 19-Jährigen direkt ein Wechselfehler. Dennoch schenkte Trainer Roberto Garcia Parrondo dem MT-Talent nun erneut das Vertrauen und beorderte es in die Startsieben. „Ich wusste, dass ich anfangen werde. Ich bin froh, dass ich meine Chance bekommen habe, und wollte diese unbedingt nutzen“, sagte Beekmann. „Ich bin mit meiner Leistung recht zufrieden, hätte aber lieber mit der Mannschaft gewonnen.“ Der Linksaußen erzielte ein Tor und holte einen Siebenmeter heraus. Erfreulich war auch, wie sich Julian Fuchs nach seiner Einwechselung einbrachte. Ihm gelangen in einer schwierigen Phase des Spiels zwei Treffer. Zudem schnappte er der Bergischen Löwen einmal den Ball weg. „Fuchsi hat mit dafür gesorgt, dass das Spiel nicht an den BHC gegangen ist“, lobte MT-Sportdirektor Michael Allendorf.

Zu Gast in Kassel: Ex-Melsunger Laisvidas Jankevicius.
Zu Gast in Kassel: Ex-Melsunger Laisvidas Jankevicius. © Schachtschneider, Dieter

Der Ehrengast

Vor einem Vierteljahrhundert prägte Laisvidas Jankevicius das Angriffsspiel der Melsunger – damals in der 2. Bundesliga. Zur Partie gegen den BHC war der 55-Jährige in der Rothenbach-Halle zu Gast. Landsmann Gediminas Bucys, der das MT-Ärzteteam unterstützt und einst sein Mitspieler war, hatte ihn eingeladen. „Ich genieße es, als wäre ich selbst als Spieler dabei“, sagte Jankevicius bei seiner Rückkehr nach Nordhessen. Er erlebte auch einen guten Bekannten in Aktion: MT-Regisseur Aidenas Malasinskas. Dessen Vater leitete als Schiedsrichter früher in Litauen Partien, an denen Jankevicius und Bucys als Akteure beteiligt waren. Und da Jankevicius Präsident eines Klubs in Vilnius ist, kennt er Aidenas Malasinskas auch als Spieler einer gegnerischen Mannschaft. Glück gebracht hat „Lais“, wie ihn Freunde und Kollegen rufen, seinem alten Klub aber nicht. (Björn Mahr und Maximilian Bülau)

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