MT am Samstag erneut gegen Eisenach

Will in Eisenach nichts anbrennen lassen: MT-Regisseur Nenad Vuckovic (links), hier mit Michael Müller. Foto: Fischer

Melsungen/Eisenach. Die Versuchung ist groß. Die Gefahr nämlich, einen Gegner zu unterschätzen, dem die MT Melsungen erst vor zwei Wochen eindrucksvoll im Pokal die Grenzen aufzeigte. Und derlei exzellente Frühform auch in der Bundesliga mit zwei glatten Siegen unter Beweis stellte.

Also scheinen die Karten vor dem schnellen Wiedersehen mit dem ThSV Eisenach an gleicher Stelle (heute 19 Uhr Werner-Aßmann-Halle) klar verteilt.

Zwischenstände der Partie gibt es auf Kassel Live.

Nenad Vuckovic, Melsungens Spielmacher, winkt ab: „Das wird ein ganz anderes Spiel.“ Was Velimir Petkovic ebenfalls voraussagt. „Dieses Mal werden wir uns besser präsentieren als bei der 18:30-Niederlage“, erklärt der ThSV-Trainer. Etwa so wie beim 31:30-Erfolg gegen den TuS N-Lübbecke, als seine völlig neuformierte Mannschaft mit den begeisterungsfähigen Fans im Rücken den Gegner niederkämpfte.

Nicht zuletzt deshalb hat Michael Roth seinen Schützlingen genau dieses Video vorgeführt. Um zu demonstrieren, „dass sich Eisenach vor eigenem Publikum jederzeit in einen Rausch spielen und damit für jeden Gegner gefährlich werden kann“. Das galt gegen die Ostwestfalen insbesondere für den treffsicheren Dirk Holzner als Nachfolger von Linksaußen Bjarki Elisson oder auch für das wurfstarke Rückraum-Duo Valiullin/Criciotoiu.

„Trotzdem“, weiß der MT-Regisseur, „haben wir es selbst in der Hand.“ Denn: „Wenn wir mit der nötigen Konzentration und so fokussiert wie zuletzt an die Sache gehen, dürfte nichts schief gehen.“ Für seinen Coach heißt das, „erneut gut zu verteidigen und effektiv zu spielen“ - die Basis für den hervorragenden Saisonstart.

Dabei will Trainer Roth erneut auf eine 5:1-Deckung setzen. Die entpuppte sich als „unangenehmer Störfaktor“ besonders für Mannschaften, die sich erst noch finden müssen. Wie der Aufsteiger, der neun Neuzugänge - davon fünf in der Stammsieben - zu integrieren hat. Das damit verbundene Risiko größerer Räume in der Nahwurfzone wird durch die exzellente Antizipationsfähigkeit von den Torleuten Johan Sjöstrand und René Villadsen minimiert, der von 2013 bis 2015 bei den Thüringern zwischen den Pfosten stand.

Das Ziel: „Den Gegner dahin bringen, wo wir ihn hin haben wollen“ (Roth). Und sich selbst in den Genuss leichter Tore per erster und zweiter Welle. Dann dürfte, allen Unwägbarkeiten zum Trotz, in der Tat auch dem dritten Saisonsieg nichts im Wege stehen.

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