MT Melsungen: Ein Sieg bis ins Viertelfinale?

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Bereiten sich ab heute auf das nächste Europacupspiel vor: Nenad Vuckovic und seine MT-Kollegen.

Kassel. Die Melsunger Handballer stehen dicht vor einem der größten Erfolge in ihrer Vereinsgeschichte - doch selbst den MT-Verantwortlichen scheint dies noch nicht so bewusst zu sein.

Manager Axel Geerken gab sich jedenfalls sehr gelassen, nachdem seine Mannschaft auch das dritte Spiel in der Gruppe D des EHF-Cups bei Balatonfüredi KSE mit 30:24 zu ihren Gunsten entschieden hatte.

„Wir denken noch nicht ans Viertelfinale. Wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel“, betont Geerken. Allerdings wären die Schützlinge von Trainer Michael Roth bei einem Heimsieg am kommenden Samstag (20 Uhr, Rothenbach-Halle Kassel) über den Klub aus Ungarn bereits durch - vorausgesetzt, dass alle Zweitplatzierten der vier Gruppen für die Runde der letzten acht qualifiziert sind.

Dies ist aber nur der Fall, wenn die Füchse Berlin, die wie im Vorjahr für die Austragung des Finalturniers verantwortlich sind, Erster werden sollten. Dann würde nämlich das Viertelfinale mit Beteiligung der Füchse entfallen - und neben sämtlichen Erstplatzierten kämen nur die drei besten Zweiten dieser Gruppen weiter.

In der Runde der letzten acht könnten die Melsunger auf den Bundesliga-Rivalen HSV Hamburg treffen - und damit Revanche nehmen für die 23:26-Heimpleite vor einer Woche. Denn die am besten platzierten Teams der Gruppe D müssen gegen die beiden stärksten Mannschaften der Gruppe A antreten. Zurzeit liegt der HSV an zweiter Stelle hinter dem slowenischen Vertreter Gorenje Velenje.

Die Viertelfinals werden an den Wochenenden 11./12. und 18./19. April ausgetragen. Das Final Four steigt am 16. und 17. Mai in der Bundeshauptstadt.

Nach der Rückkehr am Sonntag aus Wien, wo die Melsunger vor dem Heimflug Richtung Hannover übernachtet hatten, bekam die Mannschaft für den Montag trainingsfrei. Dies ist möglich, weil Kapitän Nenad Vuckovic und seine Mitstreiter nach vielen englischen Wochen in den kommenden Tagen nur den Einsatz gegen Balatonfüredi haben. „Dies kommt unseren Jungs entgegen. Zuletzt lief es immer noch nicht so rund“, sagte Geerken, „da können sie im Training an einigen Sachen arbeiten.“

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