MT-Kapitän spielte schon mit drei Teams beim Turnier

Sparkassencup in Zahlen: Müller macht’s seit 2007 Spaß

Auch das gehört zum Sparkassencup: MT-Kapitän Michael Müller (rechts) flachst mit Bundesliga-Schiedsrichter Denis Regner vom TV Nieder-Olm. Fotos: Kasiewicz

Kassel/Gensungen. Starke Mannschaften, bekannte Trainer, prominente Gäste – noch bis zum Sonntag läuft in der Region zum nunmehr 20. Mal das Handball-Turnier um den Sparkassencup. Deshalb ist es heute unser Turnier in Zahlen.

1 Trainer hat in diesem Jahr die Chance, die erfolgreiche Titelverteidigung bei diesem Turnier zu feiern. Denn Michael Roth setzte sich mit der MT Melsungen bei der 19. Auflage dieser Veranstaltung 2015 durch. Sollte Roth mit den Nordhessen triumphieren, zöge er mit drei prominenten Kollegen gleich, die ebenfalls zweimal in Folge beim Sparkassencup triumphierten. Alfred Gislason gewann 1999 und 2000 mit dem SC Magdeburg, Juri Schewzow brachte dieses Kunststück sogar mit dem TBV Lemgo (1996/97) und den Rhein-Neckar Löwen (2006/07) fertig.

Vereine sind es, für die MT-Kapitän Michael Müller schon beim Sparkassencup auflief. Vor zehn Jahren gab er seinen Einstand – seinerzeit als hoffnungsvolles Talent des TV Großwallstadt. Nach seinem Abschied von den Mainfranken 2009 startete der Halbrechte mit den Rhein-Neckar Löwen bei diesem Vorbereitungswettbewerb. Seinen einzigen Gesamtsieg erkämpfte Müller 2015 mit der MT.

6 Klubs sind beim Sparkassencup mit einem Trainer am Start, der dieses Turnier schon als Spieler erlebte. Neben Mirko Jaissle von Eintracht Baunatal, der mit der HSG Gensungen/Felsberg einst dabei war, sind dies noch der Lemgoer Florian Kehrmann, Lübbeckes Aaron Ziercke (damals Minden), Ludwigshafens Benjamin Matschke, Elblags Jacek Bedzikowski (damals Wilhelmshaven) und Eisenachs Christoph Jauernik.

9 Schiedsrichtergespanne aus dem Kader des Deutschen Handball-Bundes (DHB) kommen beim Turnier zum Einsatz. Eines der heutigen Halbfinals in Melsungen wird sogar von den bekanntesten deutschen Unparteiischen Lars Geipel/Marcus Helbig aus Steuden/Landsberg geleitet. Regelmäßig in der Bundesliga pfeifen zudem Nils Blümel und Jörg Loppaschewski aus Berlin. Zudem darf ein international erfahrenes Frauen-Gespann beim Sparkassencup ran: Meike Merz und Tanja Schilha. Die beiden Schwestern stammen aus Meckenbeuren im Bodenseekreis.

Wiedersehen nach langer Zeit: Michael Biegler (links) und Jacek Bedzikowski.

197 Mitarbeiter kümmern sich an den fünf Spielorten in Gensungen, Melsungen, Rotenburg, Bad Hersfeld und Eisenach um den reibungslosen Ablauf dieses traditionsreichen Turniers: von Kassierer über Hallensprecher bis hin zum Wischer. Allein 40 Unterstützer rekrutierte die ESG Gensungen/Felsberg für die Vorrundenpartien in der Gensunger Kreissporthalle.

552 Tage sind es her, dass sich die Wege von Michael Biegler und Jacek Bedzikowski als verantwortliche polnische Nationaltrainer trennten. Biegler trat am 28. Januar 2016 während der Männer-Europameisterschaft in Polen von seinem Amt als Chefcoach zurück. Nun gab es für den 56-Jährigen am Eröffnungstag des Sparkassencups in Gensungen ein Wiedersehen mit seinem damaligen Assistenten Bedzikowski, der inzwischen bei Wojcik Meble Elblag an der Seitenlinie das Sagen hat.

Biegler, inzwischen als deutscher Frauen-Bundestrainer tätig, tritt beim Turnier am Sonntagmittag in Erscheinung. Dort trainiert er mit jungen Handballerinnen aus der Region in der Göbel-Hotels-Arena in Rotenburg.

983 Kilometer sind es von Elblag bis nach Melsungen. Mit Kleinbussen reiste der polnische Erstligist aus der 122 000-Einwohner-Stadt, die nicht weit entfernt von der Ostsee liegt, an die Fulda. Der Klub von Coach Bedzikowski trug nicht nur seine Partien in Gensungen aus, sondern absolvierte dort auch einige Übungseinheiten.

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