MT verpflichtet Lemgoer Schneider - Rückraumstratege erhält Dreijahres-Vertrag

Timm Schneider. Foto:  Kasiewicz

Melsungen. Mit dem Namen Timm Schneider verbinden die Melsunger Handball-Fans eine der schmerzhaftesten Pleiten in der Bundesliga-Geschichte der MT.

Als der gebürtige Gießener 2011 noch für den TV Hüttenberg spielte, erzielte der Rückraumstratege 14 Treffer gegen die Fuldastädter und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Mittelhessen in den letzten 40 Sekunden einen 25:26-Rückstand in einen 27:26-Sieg umwandelten. Ab der kommenden Saison nun kann der mittlerweile 26-Jährige, der derzeit beim TBV Lemgo spielt, nicht mehr zum Spielverderber für die Melsunger werden, denn Schneider unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2018 beim Europapokal-Viertelfinalisten.

Aktualisiert um 6.16 Uhr

„Dieses Spiel hat Timm sogar noch einmal während der Verhandlungen erwähnt“, erzählt MT-Manager Axel Geerken. Da der Rechtshänder, der im vergangenen Herbst sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gab, noch einen Vertrag bis 2017 bei den Ostwestfalen besitzt, müssen die Nordhessen nun sogar eine Ablösesumme für Schneider zahlen. Über die Höhe wurde Stillschweigen vereinbart.

„Mein Ziel ist es, mich sportlich weiterzuentwickeln, und das kann ich bei der MT mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf internationaler Ebene tun“, begründete der Jung-Nationalspieler seinen Wechsel. Schneider wird zudem in Melsungen auf einige alte Bekannte treffen. So waren Roth, Co-Trainer Mile Malesevic, Geschäftsführer Geerken sowie die Spieler Michael Allendorf, Philipp Müller und Christian Hilderband bei der HSG Wetzlar tätig, als der bullige, 1,96 m große Stratege für den hessischen MT-Erzrivalen auf Torejagd ging. Anschließend schaffte Schneider, der erstmals bei der HSG Pohlheim von sich reden gemacht hatte, mit Hüttenberg den Aufstieg in die 1. Liga. Was die Melsunger nur zu gut wissen.

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