Mittwoch Gastspiel in Berlin

Auf Handball-Bundesligist MT Melsungen warten harte Wochen

Auf sie mit Gebrüll: Melsungens Michael Allendorf und seinen Kollegen stehen schwere Spiele bevor. Foto: Schachtschneider

Kassel. Sechs Partien in 20 Tagen – der Monat Dezember hat es für die Handballer der MT Melsungen in sich. Allein zweimal treffen die Nordhessen in dieser Zeit auf die Spitzenmannschaft der SG Flensburg-Handewitt.

Die erste harte Prüfung wartet bereits am morgigen Mittwoch ab 20.15 Uhr in der Max-Schmeling-Halle bei den Füchsen Berlin.

Die Spiele

Vier Heim- und nur zwei Heimspiele – so stellt sich das Programm für die MT in den kommenden drei Wochen dar. Drei Tage nach Berlin wartet ein Auftritt in Hannover. Und es folgt gleich die nächste englische Woche: Am Mittwoch, 14. Dezember, ist Pokal in Flensburg, am Samstag, 17. Dezember, erwartet die MT den Bergischen HC. Danach folgt das Gastspiel in Magdeburg (21.12.), am 27. Dezember ist Flensburg dann in der bereits ausverkauften Kasseler Rothenbach-Halle zu Gast. „Einerseits freust du dich als Trainer, dass dein Team diese Spiele hat, andererseits bist du auch ein bisschen Sorge: Oft sind wir auswärts, oft geht es gegen schwere Gegner“, sagt Trainer Michael Roth.

Die Hoffnung

Im November nahmen die Melsunger zwar mit Bravour die Hürde im Europapokal und siegten zweimal hoch gegen RK Zamet aus Kroatien. In der Liga kehrte aber – nach einigen Siegen im Oktober – wieder Ernüchterung ein: Schlappe in Balingen, Derby-Pleite gegen Wetzlar und klare Niederlage gegen Kiel. „Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, dass wir jetzt nur schwere Spiele haben“, erklärt Linksaußen Michael Allendorf, „wir müssen jetzt mal ein Ausrufezeichen setzen – vielleicht in Berlin oder Hannover.“ Aktuell ist Melsungen Elfter – nur vier Zähler vom Tabellendrittletzten TBV Lemgo entfernt. „Wir müssen uns so schnell wie möglich nach unten hin absichern“, fordert Roth. Klar, in der Abstiegszone möchte die MT nicht überwintern.

Das Personal

Am Sonntag hütete René Villadsen noch mit Fieber das Bett. Gestern absolvierte der Däne schon wieder ein Trainung. „Wir haben keine Zeit, um krank zu sein“, sagt der Schlussmann. Neben dem langzeitverletzten Gabor Langhans, bei dem noch immer nicht absehbar ist, wann er sein Pflichtspieldebüt hat, fehlen allerdings noch zwei Melsunger Akteure. Der serbische Ersatztorwart Svetislav Verkic leidet unter Achillessehnenproblemen, und Arjan Haenen meldete sich am Montag mit einer Magen- und Darmgrippe ab. Voraussichtlich kann der Ex-Lemgoer die Reise am Dienstag in die Hauptstadt nicht mitmachen.

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