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MT will Mittwoch gegen Minden Aufwärtstrend bestätigen

Treffen wieder aufeinander: Melsungens Linksaußen Michael Allendorf (links) und Mindens Aleksandar Svitlica. Archivfoto: Schachtschneider

Kassel. Zu einem goldenen November reicht es nicht mehr. Dafür hätten die Handballer der MT Melsungen noch einen Überraschungssieg in Magdeburg oder einen Erfolg vor heimischer Kulisse gegen die Rhein-Neckar Löwen landen müssen.

„Wir haben nichts zu verschenken und wollen die aufsteigende Tendenz bestätigen“, sagt denn auch MT-Trainer Michael Roth vor der Heimaufgabe gegen Minden, „dazu gilt es, Stimmung und Form zu konservieren.“ Umso ärgerlicher, dass er nicht exakt die gleiche Besetzung wie beim 31:24-Hinspielerfolg gegen Presov aufbieten kann. Routinier Philipp Müller, der in der Schlussphase zu einer stabileren Abwehr beigetragen hat, ist in der 1. Liga ein letztes Mal gesperrt. Weshalb Felix Danner erneut wechselweise mit Nenad Vuckovic und Malte Schröder im Deckungszentrum operieren wird.

Um dennoch mit den Kräften haushalten zu können, erwägt Roth, seinen beiden Außen Michael Allendorf und Johannes Sellin Verschnaufpausen zu geben und dafür Jeffrey Boomhouwer und Christian Hildebrand aufs Feld zu beordern. Sofern es der Spielverlauf ermöglicht. Denn das Spiel gegen die Ostwestfalen wird kein Selbstläufer. „Minden hat einen breiten, stark besetzten Kader. Wir sind gewarnt“, betont Roth. Bezeichnend, dass GWD mit Moritz Schäpsmeier, Christoffer Rambo und Christoph Steinert allein drei Angreifer für den Posten im rechten Rückraum besitzt. Auf Halblinks agieren mit den erfahrenen Arne Niemeyer und Miladin Kozlina zwei exzellente Schützen.

Beim 36:30-Coup am Sonntag gegen den HSV Hamburg gelangen Kozlina allein acht Treffer. Nur Rechtsaußen Aleksandar Svitlica (9/5) war für die Mannschaft von Trainer Goran Perkovac noch etwas erfolgreicher.

„Der Sieg war wichtig. Dennoch fehlen uns zum jetzigen Zeitpunkt vier Punkte“, erklärt Manager Horst Bredemeier. Er hofft, dass sein Team dort anknüpft, wo es gegen die Hanseaten aufgehört hat: „Wir müssen volle Pulle gehen und dürfen nicht so auftreten wie beispielsweise in Hannover.“ Michael Roth hatte die Gäste bei ihrem Gastspiel Mitte November bei der TSV Hannover-Burgdorf unter die Lupe genommen. Gegen die Niedersachsen fand GWD nicht ins Tempospiel und musste folgerichtig eine 20:26-Niederlage quittieren.

Liveradio aus der Rothenbachhalle: Ab 20.15 Uhr berichten wir live und in voller Länge von der Partie. Claudia Stehr kommentiert das Geschehen im HNA-Liveradio. Reinhören und mitfiebern geht hier.

Von Björn Mahr

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