Nach Spiel gegen Berlin: Melsunger lassen Frist verstreichen – heute Partie im Europacup

MT wird keinen Einspruch einlegen

St. Raphael. Die Entscheidung ist gefallen – Handball-Bundesligist MT Melsungen wird nicht Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen die Füchse Berlin einlegen. Die MT-Verantwortlichen um Manager Axel Geerken ließen die dreitägige Frist verstreichen.

„Es lag unseres Erachtens ein Regelstoß hervor“, erklärte Geerken in einer am Samstag veröffentlichten Pressemitteilung. Dass der Verein trotz der Aussicht auf ein mögliches Wiederholungsspiel auf Rechtsmittel verzichtete, hatte auch damit zu tun, dass ein zweiter Vergleich keine Garantie für ein besseres Ergebnis ist. Die Begegnung am Mittwoch hatte mit einem 28:28 geendet. Zudem haben die Nordhessen bis zum Saisonende schon genügend Spiele zu bestreiten.

In den letzten Sekunden hatte nach Meinung der Melsunger der Berliner Fabian Wiede einen abgeprallten Ball auf der Ersatzbank blockiert und die Gastgeber damit der Chance beraubt, vor Ablauf der Spielzeit ein Tor zu erzielen. Die Schiedsrichter hatten dieses vermeintliche Vergehen nicht als solches erkannt. Ansonsten hätte Wiede die Rote Karte sehen und die MT einen Siebenmeter zugesprochen bekommen müssen.

Am heutigen Samstag ab 20.45 Uhr treffen die Nordhessen an der Côte d’Azur auf den gastgebenden französischen Erstligisten St. Raphael. Einen aktuellen Bericht zum Hinspiel des Europapokal-Viertelfinales finden Sie später auf www.hna.de

(bjm)

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