Bundesliga: MT gegen Schlusslicht Düsseldorf Favorit – Vasilakis fordert Emotionen

Zehnter Platz im Visier

Felix Danner

Melsungen. Setzt die MT Melsungen zum Endspurt in der Handball-Bundesliga an? Das jedenfalls hat Felix Danner im Sinn. „Drei Spiele, drei Siege“, lautet das Vorhaben des Kreisläufers, um die Saison als Zehnter abzuschließen.

Auch für Mannschaftskamerad Alexandros Vasilakis „ein lohnendes Ziel, das uns noch einmal richtig motiviert.“ Schlusslicht HSG Düsseldorf scheint sich also warm anziehen zu müssen, wenn es heute um 17 Uhr in der Rothenbach-Halle gastiert.

Allerdings: Trotz der prekären Ausgangslage der Gäste, die quasi um ihre letzte Chance auf die Relegation kämpfen, besteht kein Grund, diese zu unterschätzen. „Düsseldorf ist angeschlagen, aber gefährlich“, hebt Felix Danner ganz im Sinne seines Trainers Zinglersen („Wir dürfen den Gegner auf keinem Fall unterschätzen“) den Zeigefinger. Auch ein Beleg dafür, dass der 24-Jährige mittlerweile eine tragende Rolle im Team übernommen hat. In Angriff und Abwehr. Der Klitgaard-Ersatz spürt das Vertrauen seiner Nebenleute, was ihm wiederum mehr Selbstvertrauen gibt.

Überhaupt sei die Mannschaft, so Alexandros Vasilakis, durch die Ausfälle der letzten Wochen „enger zusammen gerückt“. Durchaus ein Erfolgsrezept, wie die passablen Ergebnisse gegen Flensburg/Handewitt, in Göppingen und gegen Magdeburg unterstrichen. „Daran müssen wir unbedingt anknüpfen“, fordert der Rückraumspieler. Also: „Emotionen zeigen, kompakt auftreten und füreinander spielen.“

Und vielleicht auch auf den einen oder anderen speziellen Tipp des Griechen hören, der von 2005 bis 2007 in Düsseldorf spielte und dabei dank seiner Tore zweimal der Garant des Klassenerhalts war. Und die aktuellen Spieler wie Berblinger, Kogut, Ramota und von Gruchalla bestens kennt. Plus das Torwart-Duo Savonis/Puhle, das an guten Tagen auch schon mal ihren Kasten zunageln kann. Eines „perfekten Tages“ der gesamten Mannschaft bedarf es laut HSG-Manager Frank Flatten, um mit einer Überraschung die Entscheidung im Abstiegskampf doch nochmal zu vertagen.

Das will der MT-Coach Ryan Zinglersen verhindern. Dazu durfte sich seine Mannschaft nach der 25:31-Niederlage in Berlin erst einmal anderthalb Tage regenerieren, um dann im Training die Zügel wieder anzuziehen. Als verantwortlicher Coach darf er natürlich nur das nächste Spiel im Blick haben. Wohlwissend, dass es der Auftakt zu einer kleinen, aber feinen Aufholjagd sein könnte. (ohm)

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