Zwischenbilanz zur Arbeit des Handball-Trainers

MT Melsungen: Heiko Grimm hat in 100 Tagen einiges bewegt

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Der Manager und der Cheftrainer: Axel Geerken (links) und Heiko Grimm. 

Kassel. In dieser Woche waren es genau 100 Tage. So viel Zeit ist vergangen, seitdem Heiko Grimm im April zum Chefcoach des Handball-Bundesligisten MT Melsungen befördert und damit zum Nachfolger von Michael Roth bestimmt wurde.

Bei Politikern wird nach diesem Zeitraum gern eine Zwischenbilanz gezogen. Wir blicken nun auf die bisherige Arbeit des 40-jährigen Grimm.

Das Lob

Axel Geerken ist mit der aktuellen Entwicklung zufrieden. „Heiko arbeitet unglaublich akribisch, er macht sich viele Gedanken zur Mannschaft und zur Taktik“, sagt der MT-Manager. „Er versucht, alle Leute mitzunehmen – aus der Mannschaft genauso wie aus dem Umfeld.“

Die Leistung

Nach dem Trainerwechsel im Frühjahr herrschte viel Unruhe im MT-Team. Das spiegelte sich auch in den ersten Resultaten wider: Sowohl in eigener Halle gegen den späteren Absteiger Hüttenberg als auch in Wetzlar setzte es schmerzhafte Niederlagen. Dann hatten die Melsunger eine mehrwöchige Wettkampfpause, und Grimm schaffte die Trendwende. Er sorgte dafür, dass die Spieler die Köpfe freibekamen, und impfte seinen Mannen das nötige Selbstbewusstsein ein.

Das Top-Ergebnis

2005 stiegen die Melsunger zusammen mit den Rhein-Neckar Löwen aus der zweithöchsten Klasse in die 1. Bundesliga auf. Aber erst im Mai 2018 brachten die Nordhessen zum ersten Mal das Kunststück fertig, in der Mannheimer SAP-Arena einen Sieg zu feiern: 24:23 stand es nach 60 mitreißenden Minuten.

Die Abwechslung

Trainingslager sind bei Spielern in aller Regel wenig beliebt: wegen vieler Läufe, wegen vieler Sprints und wegen vieler Einheiten im Kraftraum. Aber Grimm ist es gelungen, dass die Stimmung bei den MT-Profis nicht wirklich gelitten hat. Als die Männer nun ein Wasserballspiel absolvieren mussten, freuten sich die Handballer wie kleine Kinder, als sie in das Becken sprangen.

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