US Open

Nadal locker weiter - Aus für Muguruza

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Rafael Nadal.

New York - Die US Open erleben ihre ersten Überraschungen. Die French-Open-Siegerin und der Wimbledonfinalist sind schon draußen. Ein 17 Jahre alter Teenager aus den USA sorgt für Aufsehen - und fordert im Kampf ums Achtelfinale nun die deutsche Nummer eins.

Novak Djokovic und Rafael Nadal haben die dritte Runde der US Open erreicht, für den Wimbledonfinalisten Milos Raonic und French-Open-Siegerin Garbiñe Muguruza dagegen kam das Aus. Die an Nummer drei gesetzte Spanierin verlor beim vierten und letzten Grand-Slam-Turnier des Tennis-Jahres am Mittwoch (Ortszeit) völlig unerwartet gegen Anastasia Sewastowa aus Lettland 5:7, 4:6.

Der an Position fünf eingestufte Raonic scheiterte an dem amerikanischen Qualifikanten Ryan Harrison mit 7:6 (7:4), 5:7, 5:7, 1:6. Der 25 Jahre alte Kanadier musste sich allerdings während der Partie am Oberschenkel und am Handgelenk behandeln lassen. In der ersten Runde hatte Raonic den deutschen Profi Dustin Brown aus Winsen/Aller noch klar in drei Sätzen bezwungen.

Nadal hatte im zweiten Match der Night Session keine Schwierigkeiten mit dem Südtiroler Andreas Seppi. Um 23.46 Uhr Ortszeit verwandelte der zweimalige Turniersieger seinen ersten Matchball zum 6:0, 7:5, 6:1. Beim Stand von 3:3 im zweiten Satz erlebten die Zuschauer im Arthur-Ashe-Stadium eine Premiere, weil erstmals das 150 Millionen Dollar teure neue Dach während eines Matches geschlossen wurde.

Wegen leichten Regens entschied Turnierschiedsrichter Brian Earley, das neue Dach schließen zu lassen. Stolz verkündeten die Organisatoren wenig später via Pressemitteilung, dass die Partie insgesamt für sieben Minuten und 22 Sekunden unterbrochen war und das Schließen der Dachkonstruktion fünf Minuten und 35 Sekunden dauerte.

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

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Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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... und Andre Agassi.  © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

„Ich freue mich sehr, der erste Spieler zu sein, der unter diesem Dach spielen durfte und damit Teil der Geschichte zu sein“, sagte Nadal nach dem lockeren Sieg. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale trifft der Spanier am Freitag auf den Russen Andrej Kusnezow.

Der Weltranglisten-Erste Djokovic kam kampflos weiter. Der serbische Titelverteidiger profitierte kurz vor seinem Match von der verletzungsbedingten Absage des Tschechen Jiri Vesely. Auch Djokovic bekommt es in Michail Juschni nun mit einem Russen zu tun.

Für eine Überraschung in der Damen-Konkurrenz sorgte die 17 Jahre alte Qualifikantin Catherine Bellis. Die Nummer 158 der Weltrangliste setzte sich gegen ihre amerikanische Landsfrau Shelby Rogers mit 2:6, 6:2, 6:2 durch und trifft jetzt auf Angelique Kerber aus Kiel.

dpa

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