Chicago und Zipser bangen

Atlanta mit Schröder in den Playoffs

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Dennis Schröder und die Atlanta Hawks haben sich für die NBA-Playoffs qualifiziert.

New York - Die spielfreien Atlanta Hawks stehen endgültig in den NBA-Playoffs. Dagegen blamierten sich die Chicago Bulls bei den Brooklyn Nets. Paul Zipser blieb ohne Punkte.

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit den Atlanta Hawks die Playoffs in der nordamerikanischen Profiliga NBA erreicht.

Die spielfreie Mannschaft des deutschen Profis profitierte von der Niederlage der Chicago Bulls um Rookie Paul Zipser und steht als Fünfter der Eastern Conference mit 41 Siegen zum zehnten Mal nacheinander in den Playoffs.

Die Hawks gewannen bereits am Freitag trotz der Schonung von vier Stars, darunter auch Spielmacher Schröder, bei Titelverteidiger Cleveland Cavaliers mit 114:100. Tim Hardaway Jr. überzeugte für die Hawks mit 22 Punkten.

Paul Zipser muss mit den Chicago Bulls dagegen weiter um die Playoff-Teilnahme bangen. Der sechsmalige Champion verlor am Samstag (Ortszeit) überraschend beim schwächsten NBA-Team Brooklyn Nets mit 106:107 (45:51). Rookie Zipser stand zwölf Minuten auf dem Parkett und blieb ohne Punkte. Bester Schütze bei den Bulls war Jimmy Butler mit 33 Zählern. Routinier Dwyane Wade (14) gab nach seiner Ellbogenverletzung früher als geplant sein Comeback.

Chicago rangiert zwei Spiele vor Ende der regulären Saison im Osten mit 39 Siegen auf dem letzten Playoff-Platz acht. Die Miami Heat stehen mit der gleichen Bilanz auf Rang neun. "Wir sind weiterhin dabei", sagte Top-Scorer Butler. "Aber wir müssen natürlich in den nächsten beiden Spielen besser werden." Die Bulls spielen am Montag (Ortszeit) gegen Orlando und am Mittwoch erneut gegen Brooklyn.

Superstar Russell Westbrook machte bei der 99:120-Niederlage seiner Oklahoma City Thunder in Phoenix seinen Triple-Double-Durchschnitt in der regulären Spielzeit perfekt. Mit 31,7 Punkten, 10,7 Rebounds und 10,4 Assists wird der Anwärter auf den Titel des wertvollsten Spielers erstmals seit Oscar Robertson (Cincinnati Royals) vor 55 Jahren zweistellige Durchschnittswerte in den wichtigsten Kategorien schaffen. Mit einem weiteren Triple-Double könnte er dazu alleiniger Rekordhalter werden. Bislang hat er wie Robertson 41 Triple-Double in einer Saison erzielt.

dpa

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