Dramatische Schlussphase

Nowitzki gleicht mit Dallas in Oklahoma City aus

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Dirk Nowitzi und die Dallas Mavericks glichen gegen Oklahoma City zum 1:1 aus.

Oklahoma City - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat sich mit den Dallas Mavericks in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NBA eindrucksvoll zurückgemeldet.

Die Mavs feierten im zweiten Erstrundenspiel bei Oklahoma City Thunder nach einer dramatischen Schlussphase dank Videobeweis einen wichtigen 85:84-Auswärtssieg und glichen in der best-of-seven-Serie zum 1:1 aus. In den kommenden beiden Spielen in der Nacht zu Freitag und der Nacht zu Sonntag hat Dallas nun Heimrecht.

Titelverteidiger Golden State Warriors gewann auch ohne den verletzten MVP Stephen Curry 115:106 gegen die Houston Rockets und führt in der Serie mit 2:0. Die Toronto Raptors glichen durch ein 98:87 gegen die Indiana Pacers zum 1:1 aus.

Dallas, das im Auftaktmatch noch böse mit 70:108 unter die Räder gekommen war, machte in der Schlussphase mit einer Energieleistung einen Sieben-Punkte-Rückstand wett. Allerdings hing der Sieg am seidenen Faden: Thunder-Center Steven Adams hatte mit der Schlusssirene zum vermeintlichen Heimerfolg getroffen, nach dem Studium der Video-Bilder zählten die Punkte aber nicht mehr. Selbst Mavericks-Besitzer Mark Cuban stürmte nach der Entscheidung jubelnd aufs Feld.

Nowitzki steuert 17 Punkte zum Sieg bei

Der 37 Jahre alte Nowitzki überzeugte mit 17 Punkten, bester Mavericks-Scorer war Guard Raymond Felton (21 Punkte, elf Rebounds). „Ich bin stolz auf diese Jungs und die Weise, in der sie auf eines der enttäuschendsten Spiele der Team-Historie reagiert haben“, sagte Mavs-Coach Rick Carslisle.

Oklahomas Star-Duo Kevin Durant (21 Punkte) und Russell Westbrook (19) erwischte einen schwachen Tag. Durant traf nur sieben von 33 Würfen aus dem Feld, Westbrook acht von 22.

Golden-State-Superstar Curry hatte sich im ersten Spiel gegen die Rockets leicht am rechten Knöchel verletzt, ein letzter Fitness-Test kurz vor dem zweiten Duell fiel dann negativ aus. In Abwesenheit Currys glänzte der Zweite der „Splash Brothers“: Klay Thompson erzielte 34 Punkte. Bei Houston kam James Harden auf 28 Zähler.

sid

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