Golden State Warriors gegen Cleveland Cavaliers

NBA-Finale in der Nacht zu Freitag: Superstars unter sich

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LeBron James ist der derzeit beste Spieler der NBA und für seine Cleveland Cavaliers unverzichtbar.

Dieses Mal war es eng. Die Basketball-Teams der Golden State Warriors und der Cleveland Cavaliers lagen in den Playoff-Halbfinalserien – Modus Best-of-Seven – jeweils 2:3 zurück. Doch die Zeit für eine Wachablösung ist noch nicht gekommen.

Die Houston Rockets und Boston Celtics waren zwar nah dran – aber wie schon in den vergangenen drei Jahren stehen sich die Teams der Superstars Stephen Curry und LeBron James im Finale gegenüber und kämpfen um die Krone in der nordamerikanischen Profiliga NBA. In der Nacht zu Freitag (3 Uhr) findet das erste Spiel der Serie statt. Wir vergleichen vor dem Start die beiden Teams aus West und Ost.

Golden State Warriors

  • Heimat: Oakland (Kalifornien)
  • Conference und Division: Western Conference; Pacific Division
  • Platzierung in der regulären Saison: Platz zwei hinter den Houston Rockets (58 Siege, 24 Niederlagen)
  • Trainer: Steve Kerr
  • Stars: Stephen Curry, Kevin Durant, Klay Thompson, Draymond Green
  • Meisterschaften: fünf (1947, 1948, 1956, 2015, 2017)
  • Besitzer: Peter Guber, Joe Lacob
  • General Manager: Bob Myers
  • Weg ins Finale: San Antonio Spurs (4:1), New Orleans Pelicans (4:1), Houston Rockets (4:3)
  • Einschätzung: Es sah alles schon einmal souveräner aus bei den Warriors. In den vergangenen Jahren war das Team aus Kalifornien in der regulären Spielzeit nur mit dem Fernglas an der Spitze der Tabelle zu sehen. Dieses Mal musste Golden State – auch wegen vieler Verletzungen – den Houston Rockets den Vortritt lassen.

Und gegen das Team von Superstar James Harden traten die Warriors dann auch im Playoff-Halbfinale an. Harden hatte in dieser Saison Verstärkung durch Chris Paul bekommen, einem weiteren Topstar der Liga. Zusammen sah es so aus, als könnten sie den Topfavoriten stürzen. Doch die Klasse von Curry und Durant setzte sich am Ende doch durch. Dennoch wirken die Unschlagbaren in dieser Spielzeit zumindest verwundbar.

Die Stars ihrer Teams: Stephen Curry ist das Gesicht der Golden State Warriors.

Cleveland Cavaliers

  • Heimat:  Cleveland (Ohio)
  • Conference und Division: Eastern Conference; Central Divison 
  • Platzierung in der regulären Saison: Platz vier hinter den Toronto Raptors, Boston Celtics und Philadelphia 76ers
  • Trainer: Tyronn Lue
  • Stars:  LeBron James, Kevin Love
  • Meisterschaften: eine (2016)
  • Besitzer: Dan Gilbert, Gary Gilbert, David Katzman, Usher Raymond, Gordon Gund
  • General Manager: Koby Altman
  • Weg ins Finale: Indiana Pacers (4:3), Toronto Raptors (4:0), Boston Celtics (4:3)
  • Einschätzung: Anders als bei den Warriors hängt das Schicksal der Cavaliers einzig an einem Spieler: LeBron James. Der 33-Jährige zeigt in diesen Playoffs erneut, warum er als bester Spieler der NBA gilt – und vielleicht sogar der Basketball-Geschichte. Er allein hat das Team von Runde zu Runde getragen. An beiden Enden des Courts ist James eine Macht.

Deutlich wird seine Bedeutung auch anhand dieser Geschichte. Am 8. Februar entließ das Team aus Ohio mit Dwayne Wade, Isaiah Thomas und Derrick Rose drei Topstars mitten in der Saison. Es hatte nicht gepasst. Die Mannschaft wurde komplett umgebaut. Und steht nun dennoch im Finale. Dort sind die Cavaliers gegen das Starensemble der Warriors eigentlich Außenseiter. Aber bei James in Playoff-Form ist nichts unmöglich.

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