Nichts zu holen für Handball-Oberligist

TSV Vellmar verliert in Wettenberg 24:37

Schied früh aus: Vellmars Vladimir Djuric, hier gegen Melsungens Jona Gruber, musste ab der 15. Minute verletzt zuschauen. archiv
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Schied früh aus: Vellmars Vladimir Djuric, hier gegen Melsungens Jona Gruber, musste ab der 15. Minute verletzt zuschauen. archiv

Mit einer deutlichen 24:37 (11:21)-Niederlage kehrten die Oberliga-Handballer des TSV Vellmar vom Auswärtsspiel bei der HSG Wettenberg zurück.

Wettenberg - In der Anfangsphase hielten die Vellmarer noch recht gut mit, doch als man drei technische Fehler produzierte, setzte sich Wettenberg schnell auf 11:6 (16.) ab. Zu allem Überfluss hatte sich zu diesem Zeitpunkt Vladimir Djuric eine so schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen, dass ein weiterer Einsatz nicht in Frage kam.

So musste Vellmars Trainer Abraham Rochel schön früh umstellen. Hinzu kam, dass ja auch der schnell und treffsichere Simon Adam in Wettenberg nicht dabei war. Der Konterspezialist pfiff zur gleichen Zeit zusammen mit seinem Bruder Daniel das Drittligaspiel der Frauen Gedern/Nidda gegen Mainz.

Nach der Pause drückte Wettenberg weiter dem Spiel seinen Stempel auf. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war die Partie beim 24:12 praktisch entschieden. Dann kam in der 42. Minute auch das Aus für Vellmars Max Staubesand, der Probleme mit der Schulter des Wurfarms hatte. Beim 34:18 (48.) hatte Wettenberg 16 Tore Vorsprung, Vellmar konnte aber in der Schlussphase noch etwas Korrektur betreiben.

„Wir haben nach gutem Beginn kurz die Konzentration verloren und technische Fehler gemacht, da hat Wettenberg eiskalt gekontert“, sagt Trainer Abraham Rochel. Der war in dieser Phase nicht mit allen Entscheidungen der Schiedsrichter einverstanden. „Wir haben später dann im Angriff kein richtiges Mittel gegen die offensive Abwehr der starken Wettenberger gefunden.“

Auch in der Abwehr konnte der TSV Vellmar phasenweise nicht an das gute Auftaktspiel gegen Großenlüder/Hainzell anknüpfen. Besonders Tom Starke, der erst im Rückraum und dann auf Linksaußen spielte, bekam man nicht in den Griff. Der verwandelte vier Siebenmeter sicher und steuerte zehn Feldtore zum Sieg der Mittelhessen bei.

Jetzt stellt sich am nächsten Sonntag um 18 Uhr die SG Bruchköbel in der Großsporthalle vor. Simon Adam dürfte dann wieder dabei sein, Max Staubesand wieder fit, bei Vladimir Djuric muss man abwarten. (Peter Fritschler)

TSV: Herwig, Gumula; Räbiger 5/5, Staubesand 3, Hujer 3, Brückmann 4, Djuric, Stumbaum 3/1, Koch 1, J.M. Berninger 2, T.J. Berninger 1, Willrich 1, Drönner 1

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