Neuer Termin steht bereits

Nach mehrfacher Verschiebung: Olympia-Slalom der Damen abgesagt

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Der Slalom der Damen am Mittwoch musste abgesagt werden.

Das Wetterpech der Alpinen in Pyeongchang hält weiter an. Am Mittwoch musste der Slalom der Damen abgesagt werden. Ein neuer Termin steht aber bereits fest.

Der anhaltend starke Wind in den Bergen um Pyeongchang hat bei den Olympischen Winterspielen für die nächste Absage und für einen weiteren Tag mit zwei Wettbewerben gesorgt. Am Mittwoch konnte auch der Frauen-Slalom mit Topfavoritin Mikaela Shiffrin (USA) in Yongpyong nicht ausgetragen werden, das Rennen soll nun am "Super-Freitag" stattfinden. Dann ist in Jeongseon auch der Super-G der Männer geplant. Die genauen Startzeiten stehen noch nicht fest.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sieht in den wiederholten Absagen nach wie vor kein Problem. "Es ist genug Zeit übrig", sagte IOC-Sprecher Mark Adams. Wenn der Wind die nächsten 15 Tage weiter blase, wäre das zwar ein Problem ergänzte er. Doch die Wetterprognosen sind günstig, ab Donnerstag sollte der Wind abflauen.

"Der Internationale Skiverband ist an Störungen durch Wind, zu viel oder zu wenig Schnee oder zu viel Regen gewohnt", sagte Adams: "Im Moment sind wir ziemlich zufrieden."

Der Renndirektor für die Damen-Rennen, der Norweger Atle Skardal, hatte die Absage des Damen-Slaloms mit der Unsicherheit des Wettkampfes begründet. Man wollte die Möglichkeit auf den Freitag auszuweichen wahrnehmen, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Allerdings hatte man am frühen Morgen durchaus Hoffnung, dass der Slalom am Mittwoch stattfinden könnte. Diese zerschlugen sich nach mehrfacher Verschiebung des Wettbewerbs aber im Laufe des Vormittags. 

Damen-Slalom nun am Freitag - Probleme drohen

Zuvor waren dem Wind bereits die Männer-Abfahrt am Sonntag und der Frauen-Riesenslalom am Montag zum Opfer gefallen. Beide Rennen mit den deutschen Medaillenkandidaten Thomas Dreßen und Viktoria Rebensburg sollen am "Super-Donnerstag" stattfinden.

Weitere Absagen wären aus mehreren Gründen problematisch. Zwar gibt es am Montag und Dienstag zwei Tage ohne Wettkämpfe - dort ist aber jeweils ein Abfahrtstraining der Frauen angesetzt. Außerdem steht nach dem Super-G der Männer am Freitag im einzigen Hotel am Fuße der Abfahrtsstrecke von Jeongseon der Bettenwechsel an: die Männer ziehen aus, die Frauen ein.

"Die Abfahrer müssen an dem Tag noch raus und nach Seoul runter, die fliegen am 17. (Samstag) weg, und die Mädels müssen einziehen, weil sie am nächsten Tag schon wieder Super-G haben", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. Für die Techniker stehen am Sonntag (18. Februar) der Riesenslalom und am Donnerstag (22.) der Slalom an, jeweils in Yongyong.

Am Freitag haben die Veranstalter noch ein ganz anderes Problem. Dann ist nämlich ein Nationaler Feiertag in Südkorea, der für Personalmangel bei den Alpinrennen sorgen könnte.

Die Ippen-Digital-Zentralredaktion berichtet rund um die Uhr in ihrem Live-Ticker über Olympia 2018. Außerdem haben wir für Sie zusammengefasst, wann und wo alle Wettkämpfe live im TV laufen und welche Entscheidungen heute fallen. Den aktuellen Medaillenspiegel finden Sie hier.

Hier finden Sie den Live-Ticker zu Olympia vom Mittwoch, 14. Februar.

sid/sh

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