Schwimmer gegen Meeresräuber

Top 5 des Wochenendes: Michael Phelps fordert weißen Hai heraus

Rekordhalter im Wasser: Der erfolgreichste Schwimmer der Olympia-Geschichte, Michael Phelps, tritt im Rahmen einer TV-Sendung bald gegen einen weißen Hai an. Das Tier gilt als der effizienteste Räuber des Ozeans. Fotos:  dpa/afp

Der Sport bietet mehr als nur reine Ergebnisse. Er ist immer wieder der Grundstein für besondere Momente und herausragende Geschichten. Wir fassen diese zusammen – in einer Top fünf des Wochenendes:

1. Mutiger Schwimmer: 

Es klingt unglaublich, verrückt, lebensgefährlich. Michael Phelps, seines Zeichens der erfolgreichste Olympionike der Geschichte und Weltklasse-Schwimmer, tritt in einem Duell gegen einen weißen Hai an – seines Zeichens der gefährlichste und effizienteste Räuber des Ozeans. Quatsch? Nein!

Denn diesen Wettkampf wird es wirklich geben. Dass Phelps, der in seiner aktiven Karriere allen davon schwamm, auch den Hai abhängen wird, das darf bezweifelt werden. Denn der 31-Jährige kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 10 km/h, das Meerestier auf bis zu 60 km/h.

Rekordhalter im Wasser: Der erfolgreichste Schwimmer der Olympia-Geschichte, Michael Phelps, tritt im Rahmen einer TV-Sendung bald gegen einen weißen Hai an. Das Tier gilt als der effizienteste Räuber des Ozeans. Fotos:  dpa/afp

Aber natürlich schwimmen die beiden Kontrahenten nicht in der freien Wildbahn gegeneinander. Anlass des Rennens ist die erste Folge der Sendereihe „Shark Week“ des US-amerikanischen Senders Discovery Channel, die am 23. Juli ausgestrahlt wird. Der genaue Ablauf ist aber noch nicht bekannt. Auch nicht, ob Phelps sich im Deflin-Stil bewegen wird.

2. Enttäuschte Brüder: 

Es hätte ein erfolgreicher Finaltag werden können – am Ende scheiterten die Tennis-Brüder Alexander (20) und Mischa Zverev (29) bei den Turnieren im niederländischen s’Hertogenbosch sowie in Stuttgart aber jeweils kurz davor. Toptalent Alexander Zverev verlor sein Halbfinale in den Niederlanden gegen Gilles Muller 6:7, 2:6. Der ältere Bruder Mischa Zverev unterlag dem Spanier Feliciano Lopez in Stuttgart 7:6, 6:7, 5:7.

Alexander Zverev

3. Jubelnder Golfer: 

Was für ein Moment für den US-Amerikaner Justin Thomas. Dem Golfer gelang am dritten Tag der US-Open in Erin Hills Historisches. Bei der 117. Auflage des Masters-Turniers spielte er eine Runde mit 63 Schlägen – und blieb so neun unter Par. Damit knackte er den 44 Jahre alten Rekord von Johnny Miller, der damals acht unter Par geblieben war und spielte die tiefste Runde, die je bei einem Turnier der höchsten Kategorie hingelegt wurde. Thomas ist übrigens erst 24 Jahre alt.

Rekord in den USA: Golfer Justin Thomas

4. Emotionaler Turner: 

Es war eines der prägenden Bilder der Olympischen Spiele im vergangenen Jahr in Rio de Janeiro. Trotz eines Kreuzbandrisses war Turner Andreas Toba ans Pauschenpferd gegangen, um der Mannschaft den Einzug ins Finale zu ermöglichen.

Zurück nach Verletzung: Turner Andreas Toba.

Nach drei Knieoperationen und zehn Monaten Auszeit ist der 26-Jährige nun zurück – und meldete sich mit einer soliden Übung und 13,75 Punkten an eben diesem Pauschenpferd zurück. Tobas Ziel: Die Weltmeisterschaft in Montreal Anfang Oktober. Es würde aber nur für das Pauschenpferd und die Ringe reichen, sagt er. Denn nach der langen Pause wolle er nichts übers Knie brechen.

5. Zufriedener Boxer: 

Er ist und bleibt der Weltmeister: Der deutsche Boxer Tyron Zeuge gewann in Wetzlar seinen WM-Kampf im Supermittelgewicht gegen den Engländer Paul Smith einstimmig nach Punkten. Damit bleibt der 25-Jährige weiter unbezwungen – und der einzige Deutsche, der Weltmeister in einem der vier großen Verbände ist (WBA). Bei einer Niederlage des Berliners hätte es diesen erstmals seit 2004 nicht mehr gegeben.

Erfolg im Ring: Tyrom Zeuge

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