Waldhessen-WM

160 Darter kämpfen in Weißenhasel um Titel

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Weltmeister, Paradiesvogel und neues Vorbild vieler Darter: der Schotte „Snakebite“ Peter Wright. Er holte sich am 1. Januar den Titel im Londoner Ally Pally – und halb Deutschland hat am Fernseher zugeschaut.

„Game on“ heißt es am Samstag, 18. Januar, wieder im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) von Weißenhasel.

Weißenhasel – Ab 14 Uhr werden dann die Pfeile bei der zweiten Auflage der „Waldhessen-WM“ der Steeldarter fliegen.

Am 18. November begann die Anmeldefrist für das größte Turnier dieser Art in der Region zu laufen. Am nächsten Tag waren bereits alle 128 Teilnehmerplätze vergeben, berichtet Patrick Ecke vom Veranstalter „Hart am Dart“ (HAD) Cornberg.

Daraufhin wurde das Starterfeld auf 160 erweitert. Und natürlich dauerte es nicht lange, da waren auch die neuen 32 Plätze vergeben.

Dass im vergangenen Jahr eine großartige Stimmung in Weißenhasel herrschte, hat sich unter den Dartern offensichtlich schnell heumgesprochen. Sogar bis ins südliche Hessen, aus dem ein Teilnehmer anreist.

Während die Spieler fünf Euro Startgeld bezahlen müssen, die komplett über die Preisgelder wieder ausgeschüttet werden, ist der Eintritt für Zuschauer frei. Es dürfte also wieder mächtig was los sein im Weißenhaseler Dorfgemeinschaftshaus. Verhungern oder verdursten muss auch niemand. Die Organsiatoren bieten Speisen und Getränke an.

Gespielt wird im Modus „best of three legs“. Wer sich schneller als sein Gegner von 501 Punkten auf null herunterspielt, hat ein Leg für sich verbucht. Zwei Legs reichen, um in die nächste Runde einzuziehen. Es gilt das Doppel- K.o.-System. Das hießt, wer sein erstes Spiel verloren hat, muss seine Darts nicht gleich wegpacken. Er erhält eine zweite Chance.

Vorjahressieger Stefan Balogh wird wieder mit von der Partie sein. Ihn zu schlagen, ist eine echte Aufgabe. Der Hersfelder kann an guten Tagen einen Schnitt von fast 90 Punkten spielen. Damit wäre err bei der Weltmeisterschaft im legendären Londoner Alexandra Palace, kurz Ally Pally genannt, nicht negativ auffallen.

Ein Kandidat für das Siegerpreisgeld von 800 Euro ist auch Peter Trapp, der derzeit stärkste Spieler der Hessischen Dart-Liga. Ob er auch im Weißenhaseler Hexenkessel sein bestes Spiel abrufen kann, muss sich zeigen.

Die Vorbereitungen auf das Turnier liefen schon vor Weihnachten auf Hochtouren. Gemeinsam mit den Husaren-Dartern aus Sontra werkelten die Cornberger fleißig an neuen Ständern für die Dartboards. Sie werden beidseitig bespielbar sein. Sonst hätte es auch keine Erweiterung auf 160 Teilnehmer geben können.

Doch auch so wird wohl erst gegen 23 Uhr das Finale beginnen. Wer in diesem zuerst drei Legs gewonnen hat, darf sich Waldhessen-Weltmeister nennen - vielleicht ist es ja der erste winzige Schritt in Richtung Ally Pally.

Auch der Nachwuchs der Darter kommt in Weißenhasel zum Zuge. Er trägt zeitgleich ein eigenes kleines Turnier aus.

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