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Eiterfeld für 24 Stunden Gruppenliga-Primus

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Seht her, es geht doch: Schenklengsfeld Tobias Reinhardt bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Spitzenreiter Michelsrombach.
Seht her, es geht doch: Schenklengsfeld Tobias Reinhardt bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Spitzenreiter Michelsrombach. © Hartmut Wenzel

Halbzeit im Fußballprogramm: Ein Tabellenführer für einen Tag, ein Torhüter, der nicht zu beneiden war, und ein souveräner Sieger im Topduell – das waren die Highlights des Spieltags auf den Plätzen der Region.

Hessenliga

Bad Hersfeld - Sebastian Ernst war am Samstag nicht zu beneiden. Der Keeper, der früher für den Hessenligisten Hünfelder SV und für die SG Hessen/SpVgg in der Gruppenliga spielte, war an der 0:3 (0:2)-Niederlage gegen Eintracht Stadtallendorf völlig schuldlos. Zwei Jahre hatte er pausiert, lediglich ein paar Mal zusammen bei seinem Kumpel Adam Veapi bei Niederjossa/Breitenbach mittrainiert.

Er hatte noch nicht einmal den Ball in den Händen gehabt, da musste er er das erste Mal hinter sich greifen. „Beim 0:1 und 0:3 hatte ich keine Chance“, sagte er. Nicht so beim 0:2, das Andrej Markovis mit einem satten Linksschuss aus 20 Metern erzielte und wo der Ball fast über ihm einschlug. „Das muss ich mir unbedingt einmal auf Video anschauen“, sagte der 31-jährige Keeper. Große Chancen, das Spiel zu gewinnen, sahen im Übrigen fast alle Beteiligten nicht. So auch Steinbachs Trainer Petr Paliatka: „Stadtallendorf war einfach ein starker Gegner heute, der auch noch viel Qualität von der Bank bringen kann.“, Der Coach bedankt sich ausdrücklich bei Ernst für seinen Einsatz: „Er hat das gut gemacht und viel mitgespielt – das was wir von ihm erwartet haben.“

Gruppenliga

Genau 24 Stunden war die SG Eiterfeld/Leimbach nach dem 2:1-Erfolg bei FT Fulda Tabellenführer der Gruppenliga, dann übernahm am Sonntag Freiensteinau nach einem 2:0 in Künzell die Spitze. Die Eiterfelder freuten sich nach dem Sieg, den Nils Wenzel mit einem Last-Minute-Treffer besorgte, wie die kleinen Kinder. Selbst bei Ante Markesic war der Frust aus der ersten Halbzeit verflogen: „So ein knapper Sieg in letzter Minute ist gut für den Teamgeist.“

Die Partie zwischen Hofbieber und Thalau (0:3) am Sonntag musste wegen eines Notarzt-Einsatzes eine halbe Stunde unterbrochen worden. Nach einem Zweikampf war Hofbiebers Niklas Schuhmann auf die Schulter gefallen und musste ins Krankenhaus gefahren werden.

Kreisoberliga

„Wir haben einen gebrauchten Tag erwischt“, sagt Christian Pfeiffer, Trainer der SG Neuenstein, zur 2:3-Niederlage in Dittlofrod. Das Spielglück war diesmal nicht auf Seiten des Kreisoberliga-Tabellenführers. „Wir hatten bestimmt 70 Prozent Ballbesitz, die Leistung war gut“, sagte Der Coach. Allerdings teilte er nicht die Meinung, Schiri Christoph Hein (Eiterfeld) habe eine souveräne Leistung gezeigt. Zwei glasklare Elfer habe er der SGN nicht gegeben, einen zweifelhaften für Dittlofrod schon. Die Niederlage an sich sieht Pfeiffer entspannt. „Wir müssen jetzt unsere Aufgabe in Wildeck erledigen.“ Bis auf drei Punkte an Neuenstein dran ist Weiterode durch den 2:1-Erfolg im Derby gegen Gudegrund. Im nächsten Spiel gegen Niederaula am Sonntag steckt Spannung.

A-Ligen

In der Kreisliga A 1 läuft zur Halbzeit der Saison alles auf einen Zweikampf zwischen Spitzenreiter SG Werratal (40 Punkte) und Rotenburg/Lispenhausen (35) hinaus. In der Kreisliga A 2 holt Schenk-lengsfeld durch das 4:0 im Topduell wieder auf (siehe unten).

(Hartmut Wenzel)

Unglücklicher Einstand: Sebastian Ernst.
Unglücklicher Einstand: Sebastian Ernst. © Friedhelm Eyert
Siegtorschütze: Eiterfelds Nils Wenzel, hier bei einem Zweikampf im Mittelfeld.
Siegtorschütze: Eiterfelds Nils Wenzel, hier bei einem Zweikampf im Mittelfeld. © Friedhelm Ernst

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