Eintracht Baunatal kopiert Hinspiel-Erfolg bei HSG Nieder-Roden und feiert dritten Sieg in Folge

29:28 - Im Endspurt hält die Serie

Im entscheidenden Moment hellwach: Linskaußen Jan Pollmer erzielte drei wichtiger Treffer für die Eintracht. Foto:  Schachtschneider

Nieder-Roden. Die Handballer von Eintracht Baunatal halten die Verfolger auf Distanz und steuern mit großen Schritten dem Klassenerhalt in der dritten Liga entgegen, für den diesmal Rang neun entscheidend sein wird. Bei der HSG Nieder-Roden feierten die Schützlinge von Trainer Arnd Kauffeld beim hauchdünnen 29:28 (15:16) schon den fünften Auswärtssieg und behaupten mit dem dritten Erfolg im dritten Spiel dieses Jahres den vierten Tabellenrang.

Doch der Weg war weit für die Großenritter, bis die exakte Wiederholung des Hinspielerfolgs unter Dach und Fach war. Zwar führte die Eintracht mit 7:4 und 10:7, konnte sich aber nie entscheidend absetzen, weil wie schon gegen Duderstadt zu viele gute Torchancen ausgelassen wurden. Nach 20 Minuten wendete Nieder-Roden das Blatt zum 12:11, fortan wechselte die Führung mehrfach.

„Wir hätten die Partie viel eher zu unseren Gunsten entscheiden müssen. Die Chancen dafür hatten wir in Hülle und Fülle“, konstatierte Trainer Kauffeld später. Und musste noch eine Weile am Spielfeldrand bangen, denn zehn, acht Minuten vor Schluss lagen seine Baunataler mit 24:26 zurück.

Und rissen nun im Endspurt doch noch die Kohlen aus dem Feuer. Wie schon beim 31:29 in Halle ging spät noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Urplötzlich war die Eintracht wieder physisch und psychisch präsent und übernahm die Regie. An den Paraden von Torsteher Conny Paar richtete sich die Truppe auf, fand in der Abwehr zu gewohnter Souveränität und Kompromisslosigkeit und fuhr mit fünf Treffern in Folge doch noch die Punkte ein.

„Plötzlich lief es rund, unsere Außen Jan Pollmer und Christian Schade liefen die entscheidenden Tempogegenstöße, und am Kreis war Renke Behrends immer dann zur Stelle, wenn es brenzlig war“, berichtet Kauffeld. Die Eintracht kippte die Partie, legte immer ein, zwei Tore vor und geriet auch in der hektischen Schlussphase nicht mehr ernsthaft in Gefahr. (sam)

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