Wieder im Sieger-Sattel

Reiter Felix Haßmann gewinnt den Großen Preis von Spangenberg

+
Da kommt der Sieger: Felix Haßmann gewann am Sonntag den Großen Preis im Sattel von Chaccinus.

Der Große Preis von Spangenberg hat seinen 28. Sieger. Im Finale der Großen Tour konnte am Sonntag Felix Haßmann seinen Sieg aus dem Jahr 2017 wiederholen.

Im Sattel des zehnjährigen Oldenburgers Chaccinus ließ der 33-Jährige im Stechen des erneut international stark besetzten Drei-Sterne-Turniers im Stechen die sieben Mitbewerber um die 20.000 Euro Siegprämie hinter sich. 

Auf den Plätzen zwei und drei landeten Pieter Kenis aus Belgien auf Kashmir und Gerrit Nieberg auf Contagio, die für ihre Plätze noch 16.000 und 12.000 Euro Preisgeld kassierten.

Volle Konzentration: Janne-Friederike Meyer verpasste in Spangenberg das Stechen.

„Es war auf alle Fälle die richtige Entscheidung, hier mit Chaccinus an den Start zu gehen“, sagte Haßmann nach der Ehrenrunde vor mehr als 4000 Zuschauern. Dass er sich erneut den Sieg sichern konnte, war dem Deutschen Meister noch wenige Stunden zuvor nicht so klar gewesen.

„Es läuft nicht so wie gewünscht“, hatte er nach dem Finale der Mittleren Tour gesagt, dass er auf der zehnjährigen Stute Carla als Sechster beendet hatte.

Felix Haßmann

Nachdem Haßmann dann nach der Nationalhymne auf der letzten Ehrenrunde noch seinen Siegerstrauß ins Publikum geworfen hatte, wurde er mit stehenden Ovationen verabschiedet. Wo es als nächstes hingeht? „Zum Turnier nach Donaueschingen. Mal sehen, wie es dort läuft“, sagte Haßmann.

Geboten wurde den Zuschauern in Spangenberg aber nicht nur eine Top-Leistung von Felix Haßmann. Vor Beginn des Großen Preises mit seinen 50 Teilnehmern hatte die zweimalige Siegerin Janne-Friederike Meyer den Zuschauern auf den gut gefüllten Tribünen eine fachmännische Einführung zu Oxern und Steilsprüngen geliefert. Konzentration sei gefragt, hatte die 38-jährige Pinnebergerin da bereits klar gestellt. Meyer selbst scheiterte dann im Sattel von Bali knapp am Erreichen des Stechens, da nach den 16 Hindernissen vier Strafpunkte zu Buche standen.

Ebenfalls nicht das Stechen erreichte Pius Swizer. Dabei wurde der Schweizer noch Sonntagmittag immer wieder als Favorit auf den Sieg beim Großen Preis genannt. Der Grund: Der 56-Jährige gewann bereits am Freitag die erste Qualifikation zur mittleren Tour auf Lamborghini. Und er legte noch nach: Mit Balou Rubin gewann der Olympia-Dritte des Jahres 2008 im Anschluss noch die 1. Qualifikation (Preisgeld 6250 Euro) und am Samstag zusätzlich die 2. Qualifikation zum Großen Preis (7000 Euro), ebenfalls mit dem zwölfjährigen Rubin.

„Es war die richtige Entscheidung das Gesamtpreisgeld noch einmal aufzustocken. Wir bleiben damit auch international interessant“, sagte Turnierdirektor Thomas Pfanzelt, der sich nicht nur über Haßmanns erneuten Sieg, sondern auch über die Schweizer Siege von Swizer und zwei brasilianische Erfolge freute.

Alle Ergebnisse unter csi-spangenberg.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.