Volleyball-Regionalliga: 2:3-Niederlage gegen Bremen besiegelt den Abstieg – Kurzfristiger Hallentausch

Ärger statt Punkte für die DJK

Heimniederlage: Gegen Bremen 1860 unterlagen die Northeimer mit Nenad Maric (16), Waleri Gerlinger (4) und Marco Köcher (8), die hier auf den Schmetterball warten. Foto: fa

Northeim. Stress pur am Samstagabend für die Regionalliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim! Da in der für das Heimspiel genehmigten Corvi-Sporthalle bis spät abends noch Handballspiele stattfanden, mussten die Volleyballer kurzfristig in die BBS-Halle umziehen. Dort unterlagen sie dann Bremen 1860 mit 2:3 (22:25, 16:25, 25:20, 25:23, 13:15), was nun auch rechnerisch den Abstieg der Northeimer besiegelte, die den Klassenerhalt nicht mehr schaffen können.

Der Hallenwechsel hatte sicher auch Zuschauer gekostet. Statt der durchschnittlich über 100 Besucher kamen jetzt nur rund 50 Fans. Die sahen aber eine gute Partie der weiter sieglosen Northeimer. Allerdings benötigten die Gastgeber zwei Sätze, um ins Spiel zu finden. Mit 25:22 und 25:16 gingen die ersten Durchgänge an die Gäste.

In der Satzpause besannen sich die Polkähn-Schützlinge. Wie ausgewechselt begannen sie den dritten Satz. Die Annahme um Libero Manuel Holst und Arne Lohrberg stabilisierte sich. Vitali Spieß, Arne Lohrberg und Andrej Sprenger wurden von Waleri Gerlinger gekonnt in Szene gesetzt. Mit 25:20 wurde der Anschluss geschafft. Die Bremer agierten nun nicht mehr so souverän, so dass auch im vierten Satz das DJK-Team bestimmend war. Dennoch wurde es spannend. Die Bremer erhöhten den Druck und führten plötzlich 23:22. Die Gastgeber hielten dagegen und wollten den Satzausgleich. Und das gelang! Mit dem 2:2 war ein Punkt sicher.

Doch die Ansage war klar: Ein Sieg sollte her. Aber auch die Bremer, die im Abstiegskampf nichts zu verschenken hatten, kämpften verbissen, so dass ein sehenswerter und spannender Tie-Break folgte. Die Führung wechselte hin und her. Mit dem besseren Ende für Bremen (15:13).

„Die Enttäuschung ist groß. Wir standen dicht vor unserem ersten Sieg, der für das Team so wichtig gewesen wäre. Wir haben eine tolle Aufholjagd gezeigt. Am Ende haben uns aber die Nerven einen Streich gespielt“, sagte Trainer Matthias Polkähn.

DJK: Barke, Esch, Gerlinger, Holst, Köcher, Lohrberg, Maric, Polkähn, Röbbert, Spieß, Sprenger, Wiegand. (fa)

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