31 Spring- und Dressur-Prüfungen bei Turnier in Fürstenwald

Sieger in Fürstenwald: Frank Plock auf Ajscha reitet im strömenden Regen zum Erfolg im S-Springen. Foto:  phe

Fürstenwald. Zu beneiden waren sie wirklich nicht: Sieben Grad Außentemperatur und strömender Regen herrschten beim S-Springen des großen Reitturniers des Ländlichen Reit- und Fahrvereines Fürstenwald.

Nur fünf Reiter hatten unter diesen Bedingungen ihre Startbereitschaft erklärt. Die allerdings starteten insgesamt 14 Mal mit verschiedenen Pferden. Vorjahressieger Frank Plock vom RFV Borken hatte die Nase vorn und gewann mit Ajscha die Prüfung.

Fast hätte ihm aber eine Amazone den Sieg streitig gemacht. Klubkameradin Shari Zey ritt beherzt und mit viel Tempo ihre drei Pferde über den von Herbert Hausknecht gebauten Parcours. Zwei der drei gingen sogar Null-Fehler-Runden und kamen damit auf die Plätze zwei und drei. Doch Plock war mit seiner Ajscha mehr als zwei Sekunden schneller. Auch Fabian Lipsky (Schönhagen) präsentierte drei Pferde, kam zweimal ohne Fehler ins Ziel. Allein die Zeit reichte nur für die weiteren Plätze.

„Die Pferde im S-Springen waren allesamt Weltklasse. Sie sind unter diesen Bedingungen bombastisch gesprungen“, zollte Richter Stefan Lüpke den vierbeinigen Athleten ausdrücklich seinen Respekt.

Mit 31 Prüfungen von der Klasse E bis zur schwersten Klasse S in Springen und Dressur war das Fürstenwalder Turnier eine hochkarätige Veranstaltung, die Reiter aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern anzog. Fast 700 Starts verzeichnete die Meldestelle. Stargast war Dressur-Reiter Matthias Alexander Rath (Frankfurt). Mit „Dancing Elvis“ gewann er souverän den St. Georg Spezial und die S-Kür. Seine Freundin Franziska Eisenhut kam in der Kür auf Platz zwei, und seine Reitschülerin Luise Katharina Blessing verbuchte in der Zwei-Sterne-M-Dressur mit „Weltmeyer junior“ den Sieg.

Auch viele Reiter vom gastgebenden Verein nutzten die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Besonders erfolgreich war Viktoria Pavel: In den L-Springen und den L-Dressuren ritt sie mit „Podolski“ und dem Ponyhengst „Kaiser Franz“ in die vorderen Ränge und gewann die Dressurreiterprüfung der Klasse L. Alexandra Kinne siegte mit „Felix“ in der L-Dressur auf Trense und war mit ihm und „Feerie“ in weiteren L-Dressuren erfolgreich.

Auch in den höchsten Dressurklassen war eine Fürstenwalder Reiterin dabei: Aurica Wilmes erreichte mit „Schatzmeister“ sowohl im St. Georg Spezial als auch in der S-Kür die Platzierung.

Von Susanne Seidenfaden

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