2. Tischtennis-Bundesliga: Eintracht Baunatal feiert 6:2-Sieg gegen Hövelhof

Alena Lemmer zaubert

Trumpfte im Einzel mächtig auf: Alena Lemmer. Foto: Fischer

baunatal. Die Tischtennis-Frauen des GSV Eintracht Baunatal haben vor der Rekordkulisse von 130 begeisterten Zuschauern in einem fantastischen Match den Tabellendritten TTV Hövelhof mit 6:2 eine deutliche Abfuhr erteilt. Mit diesem Erfolg halten sich die VW-Städter die Option offen, im Saisonfinale am 13. April an eigenen Tischen den verlustpunktfreien TuS Bad Driburg mit einem Sieg noch vom Thron zu stoßen und in die 1. Liga aufzusteigen.

Dabei fing die Partie alles andere als gut an: Beide Doppel mit Lemmer/Baravok gegen Creemers/Rohr und Shi/Luo gegen Wang/Shapovalova waren im ersten Satz chancenlos. Während Shi/Luo sich dann steigern und die Partie noch mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnten, verloren Lemmer/Baravok 0:3.

Im Spitzenpaarkreuz hatte Qi Shi wie schon im Hinspiel gegen die holländische Nationalspielerin Linda Creemers Mühe, und Alena Lemmer fand in den beiden Auftaktsätzen gegen die chinesische Abwehrkünstlerin Aimei Wang kein Mittel, sodass alles nach einem Zwei-Punkte-Rückstand aussah.

Während Shi am Ende in vier knappen Sätzen den Ostwestfalen den zweiten Punkt hergeben musste, steigerte sich Lemmer nun von Ball zu Ball. Mit fantastischen, erstligareifen Ballwechseln und einer klug geführten Taktik zeigte Lemmer den Eintracht-Fans, was sie für ein großes Repertoire und Spielvermögen draufhat.

Sie zermürbte ihre Gegnerin, entschied die beiden nächsten Sätze für sich und fertigte sie im Entscheidungssatz gar mit 11:1 regelrecht ab.

Mit Xue Luo dürften die Baunatalerinnen wohl die beste Spielerin im hinteren Paarkreuz in ihren Reihen haben. Gegen die ehemalige deutsche Nationalspielerin Gaby Rohr hatte sie ohne einen Satzverlust ebenso wenig Probleme wie Katja Baravok gegen die Ukrainerin Elena Shapovalova, sodass die Eintracht wie schon im Hinspiel mit 4:2 in die Pause ging. Im zweiten Durchgang hatte Shi, die nicht ihren besten Tag hatte, wieder große Schwierigkeiten gegen Wang, konnte am Ende jedoch im Entscheidungssatz den fünften Punkt für die Eintracht holen.

Trotz der überragenden Leistung von Lemmer im ersten Spiel glaubten eigentlich die wenigsten in der Halle, dass sie sich für ihre 1:3-Vorrundenniederlage gegen die starke Niederländerin Creemers revanchieren könnte. Doch die 18-jährige Großenritterin glaubte wohl fest daran und ließ ihrer Kontrahentin in nur drei Sätzen nicht die Spur einer Chance. (nb)

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