Spitzenreiter der Tischtennis-Bezirksklasse der Herren in der Vorrunde nur einmal bezwungen

Alle jagen nun den TTV Dudenrode

witzenhausen. In der Tischtennis-Bezirksklasse der Herren wollte sich vor der Saison niemand auf einen sicheren Meisterschaftsfavoriten festlegen. Auch die zuletzt stärksten Mannschaften wie Großalmerode und Ermschwerd II sah man aus realistischen Gründen nicht in dieser Rolle.

Nachdem die Großalmeröder ihre Verletzungsmisere aber überwunden haben, stehen sie angriffsbereit schon wieder auf dem dritten Tabellenplatz der Halbzeit-Tabelle. Bei den Ermschwerdern konnten die Lücken durch die Abgänge von Dirk Speck und Mirko Müller nicht ganz geschlossen werden, dennoch ist der fünfte Tabellenplatz respektabel.

Noch mehr zufrieden werden aber die Reserve des SV Reichenschsen, der TSV Trubenhausen und vor allem der TTV Dudenrode mit dem Verlauf der Vorrunde sein. Vorher bei den möglichen Favoriten nur unter „ferner liefen“ genannt, spielten die Dudenröder eine fast makellose Halbserie und wurden souveräner Herbstmeister, vier Zähler vor Reichensachsen, dem einzigen Bezwinger des TTV. „Da wir die Reichensächser in der Rückrunde an eigenen Tischen empfangen und uns eine Revanche leichter fallen wird, sehen wir der zweiten Halbserie mit Optimismus entgegen, zumal wir auch unseren Angstgegner Nesselröden erwarten“, sagt TTV-Kapitän Florian Schober. Der mit 22:2-Siegen auch die Bestenliste des ersten Paarkreuzes anführende Dudenröder Spitzenspieler vergisst allerdings nicht, als gefährliche Auswärtsgegner die TG Großalmerode, den SV Ermschwerd II und den TTV Neuerode zu nennen.

Immerhin besitzt Großalmerode mit Lars Wunderlich und Uwe Kugeler das stärkste Spitzenpaarkeuz der Bezirksklasse, und auch in der Mitte ist ein anderer Verein, der TSV Trubenhausen, etwas stärker als der Herbstmeister. Das besorgten bei den Gelstertalern die führenden Routiniers Bernd Störmer (18:4-Siege) und Gert Röse (15:4).

Nur im dritten Paarkreuz (hier liegt Hans-Günter Müller vom TTV Dudenrode in der Einzelwertung knapp vorn) und bei den Doppeln hat der Herbstmeister die besten Bilanzen.

Das Duo Böttner/Schober muss sich den ersten Platz aber mit Kugeler/Stöber (TG Großalmerode) und Guba/Schuchhardt (TTC Niederdünzebach) teilen.

Für den Abstieg kommen mit den Reserveteams aus Hessisch Lichtenau und Unterrieden zwei der vier Aufsteiger in Frage. (zwi)

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