FC Auetal: Kreisligist setzt sich bei der Lokhallen-Premiere kleine Ziele

Alle sind heiß auf das Turnier

Turnier-Premiere in der Göttinger Lokhalle: Das Kreisliga-Team des FC Auetal. Foto: nh

Für Manuel Winter und seine Team-Kollegen vom FC Auetal könnte das Turnier schon heute beginnen. „Wir können es kaum erwarten, uns am Donnerstag gegen den VfL Wolfsburg endlich zeigen zu können“, sagt der Kapitän vor dem morgigen ersten Spiel (18.15 Uhr) gegen den Nachwuchs des Deutschen Meisters von 2009.

Der FC Auetal ist zum ersten Mal bei dem Göttinger Cup dabei, kein Spieler aus dem 17 Akteure umfassenden Kader verfügt über Wettkampfpraxis auf dem ungewohnten Kunstrasen in der Halle. Und dennoch ist die Euphorie beim Kreisligisten riesig. Erst seit zwei Jahren gibt es wieder eine eigene A-Junioren-Mannschaft, die sich deshalb auch noch mitten im Aufbau befindet. Und so verwundert es nicht, dass sich der Neuling erst einmal kleine Ziele gesetzt hat.

„Die Vorrundengruppe zu überstehen, wird extrem schwierig“, sagt Heinz-Herrmann Freise. Angesichts der regionalen Gegner wie Sparta Göttingen (Landesliga), JSG Bergdörfer (Spitzenreiter der Bezirksliga) und JSG Dransfeld/Rosdorf (Kreisliga) ein fast unmögliches Unterfangen, wie Auetals Co-Trainer zu bedenken gibt: „Wir haben eine junge und spielstarke Mannschaft, die in der Breite nicht so gut besetzt ist. Da sind die sportlichen Aussichten natürlich schon ein wenig begrenzt.“

„Gegen Dransfeld werden wir wohl am ehesten eine Chance haben. In den Spielen gegen Fulham, Wolfsburg und Mainz werden unsere Spieler wichtige Erfahrungen sammeln können“, sagt Freise. Und so wollen die Kreisliga-Kicker zunächst einmal die Chance nutzen, sich anständig zu präsentieren. Auch deshalb, weil der FC im Vorverkauf mehr als 200 Tickets absetzte. Allein 100 Fans werden Auetal am Freitag unterstützen. Ein Signal, dass bei den Spielern angekommen ist. „Wir werden uns voll reinhängen“, verspricht FC-Kapitän Winter. (rwx)

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