Im Göttinger Maschpark

Football-Oberliga: Göttingen Generals freuen sich aufs Finale

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Der Chef stürmt voran: Göttingens Präsident und Spieler Lukas Helfrich (rechts) hat den Ball unterm Arm und läuft los zum ersten Generals-Touchdown.  

Göttingen. Die Göttingen Generals haben das Finale in der Football-Oberliga Niedersachsen erreicht.

Durch einen ungefährdeten 34:6-Sieg gegen die Lübeck Seals zog das Team von Trainer Matthias Schmücker ins Endspiel am 7. Oktober ein, in dem sie auf die Wolfsburg Blue Wings treffen.

Die beiden Spiele in der Hauptrunde haben die Generals gegen die Wolfsburger bereits gewonnen. Das Finale wird wieder im Göttinger Maschpark ausgetragen. Ungeklärt ist zurzeit noch, ob die Generals nicht sowieso schon wieder in die 3. Liga (Regionalliga) aufgestiegen sind. Da Hannover von der 3. Liga in die 2. Liga aufgestiegen ist, sind sogar zwei Plätze in der dritthöchsten Spielklasse frei, da der Zweitliga-Absteiger nach Nordrhein-Westfalen eingereiht wird. Ganz genau sei dies jedoch noch nicht geklärt, so Generals-Präsident und Spieler Lukas Helfrich.

Touchdowns durch Woitschek

Er selbst hatte gegen die Lübecker Pech. Gleich im ersten Viertel verletzte es sich am Sprunggelenk und musste ins Krankenhaus. Zuvor hatte Helfrich aber die schnelle und einzige Führung der Seals kurz nach Spielbeginn zunächst per Touchdown zum 6:6 ausgeglichen und danach auch die Zwei-Punkte-Erhöhung („Two-Point-Conversion“ = TPC) geschafft. „Das 0:6 war erstmal ein Dämpfer“, meinte Helfrich.

Danach aber lief es bei den Generälen besser trotz des schlechten Wetters, das zur Folge hatte, dass diesmal die schwächste Kulisse der bisherigen Saison die Partie im Maschpark verfolgte. Nur gut 100 Football-Fans verfolgten das Halbfinale trotz des Nieselregens. Er machte das Spiel schwer für ein pass-lastiges Team wie Lübeck, erklärte Helfrich.

Frerks „Quarterback-Sack“

Im zweiten Viertel gingen die Generals durch Luc Schneider mit 14:6 in Front, Tobias Neumann erhöhte per „TPC“. Im dritten Durchgang baute Steven Woitschek den Vorsprung noch weiter aus, indem er den Lübeckern den Ball zu zwei Touchdowns hinter die Grundlinie legte. Die Zwei-Punkteerhöhungen misslangen den Generals jedoch beide Male.

Im letzten Viertel sorgte schließlich Jan Huber nach Pass von Woitschek für den fünften Touchdown und damit für das 34:6-Endergebnis. Ein besonderes Schmankerl gelang Göttingens Sven Frerk: Er brachte den Lübecker Spielmacher zu Fall („Quarterback Sack“) und eroberte den Ball. Eine Leistung, die im Football stets besonders gewürdigt wird. (haz/gsd-nh)

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