Kasseler US-Sporter im Blickpunkt

Titans wollen ersten Sieg - auch Herkules-Baseballer haben Heimspiel

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Es geht zur Sache: Die Kasseler Johannes Hölker (Mitte) und Jonathan Beocanin (rechts) drängen ihren Darmstädter Gegenspieler weg. Am Samstag empfangen die Titans auf der Hessenkampfbahn Frankfurt. 

Kassel. Den Kasseler US-Sportlern war schon vor der Saison bewusst, dass es in dieser Spielzeit schwer wird. Und so kam es auch. Sowohl die Footballer der Kassel Titans als auch des Herkules Baseball Club stehen am Tabellenende. Jetzt stehen beide Teams vor Heimspielen.

Die Titans empfangen am Samstag (16 Uhr, Hessenkampfbahn) die Frankfurt Pirates, die Baseballer am Sonntag (12 Uhr, Waldauer Wiesen) die Heidelberg Hedgehogs.

Die Footballer

• Der Saisonverlauf: Die Kasseler mussten in sechs Saisonspielen bisher sechs Niederlagen einstecken. Am nahesten dran an einem Sieg waren sie bei der 14:21-Heimniederlage gegen Trier. „Es macht sich schon bemerkbar, dass wir ein recht unerfahrenes Team haben“, sagt Abteilungsleiter Jonathan Beocanin, der zudem auch Spieler ist. Die Titans haben viele Akteure, die ihre erste oder zweite Saison spielen. Zudem machten den Kasselern immer wieder Verletzungen von Startspielern zu schaffen.

• Das Heimspiel: Die Titans sind vor dem Heimauftritt gegen Frankfurt zuversichtlich, dass es mit dem ersten Sieg klappen könnte. Sie setzen auf die Unterstützung ihrer Zuschauer. Allerdings treten sie auch am Samstag nicht in Bestbesetzung an. So springt Beocanin, der eigentlich als Wide Receiver spielt, als Quarterback ein. Dennoch sei Frankfurt ein schlagbarer Gegner.

• Die Aussichten: Noch zwei Partien haben die Titans vor sich – beide sind Heimspiele. Eine Woche nach der Begegnung gegen Frankfurt ist Mainz zu Gast. „Wir wollen in den restlichen Spielen Erfahrung sammeln und möglichst gute Leistungen zeigen“, sagt Beocanin.

Voll getroffen: Martin Andreas empfängt mit dem Herkules Baseball Club das Team aus Heidelberg.

Die Baseballer

• Der Saisonverlauf: Für die Kasseler war schon vor der Saison klar, dass sie als Aufsteiger in der 2. Bundesliga ein krasser Außenseiter sein werden. „Wir haben bisher unsere Schwächen aufgezeigt bekommen. Trotz der teilweise deutlichen Niederlagen waren wir aber häufig zu Beginn der Partien auf Augenhöhe“, sagt Pressesprecher Christian Dick. Meist schlichen sich in einem Inning Fehler ein und die Gegner punkteten in diesen Phasen so gut, dass die Kasseler den Rückstand nicht mehr aufholen konnten. „Es fehlt meist die Konstanz. Unser Kader ist nicht tief genug, um Verletzungen zu kompensieren“, sagt Dick. Gerade auf der wichtigen Position des Pitchers (Werfer) fielen Spieler aus. Auf dieser Schlüsselposition haben die anderen Vereine mehr Optionen und können fast ohne Qualitätsverlust wechseln, wenn ein Pitcher während der Partie müde wird. Von 14 Spielen gewannen die Kasseler eines. Bei den Bad Homburg Hornets setzte sich Herkules mit 15:13 durch.

• Die Heimspiele: In der 2. Bundesliga gibt es immer Doppelspieltage. Die Kasseler treffen am Sonntag zweimal auf Heidelberg. Im ersten Spiel geht es über neun Innings, in der zweiten Partie über fünf. „Zuhause sind wir immer stärker als auswärts“, sagt Dick, der auf die Unterstützung der Zuschauer setzt.

• Die Aussichten: Nach den Partien gegen Heidelberg haben die Kasseler noch acht Spiele vor sich. „Wir wollen Erfahrung sammeln und mit möglichst vielen Siegen aus der Saison gehen. Man wächst mit seinen Aufgaben“, sagt Dick.

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