Skispringen: Platz 46 beim Weltcup in Russland

Anna Häfele: Ich war zu motiviert

Anna Häfele

Tschaikowski. Das hatte sie sich anders vorgestellt: Skispringerin Anna Häfele vom SC Willingen ist gestern beim Weltcup der Frauen im russischen Tschaikowski nicht in den Durchgang der letzten 30 gekommen und verfehlte damit erstmals in dieser Saison die Weltcuppunkte.

Mit 72 Metern und 49,7 Punkten lag sie am Ende nur auf Rang 46. Im Probedurchgang war sie noch auf 85 Meter gekommen. „Es ist einfach doof gelaufen. Der Probedurchgang war zwar ganz okay, aber noch zu brav. Deswegen wollte ich im Wettkampf eine Schippe drauf legen, das ging dann aber leider in die Hose“, sagte die 24-Jährige und fügte an: „Ich war einfach zu motiviert und habe mir gleich nach dem Sprung den Ski weggedrückt. Dann hat es mich total verdreht und ich musste schauen, dass ich mich nicht auf die Nase lege.“

Gestern Abend stand für Anna Häfele noch die Videoanalyse ihrer Sprünge auf dem Plan. „Und dann ist auch schon wieder ein neuer Tag“, sagte die gebürtige Schwalefelderin. Ihr Ziel für das heutige Springen (Aufzeichnung ab ca. 18.35 Uhr, ARD): „Angreifen und mindestens in den zweiten Durchgang kommen. Das muss drin sein.“

Den vierten Sieg im vierten Einzelweltcup holte sich Sara Takanashi. Die Japanerin gewann mit Weiten von 99 und 96,5 Metern und 232,6 Punkten dicht gefolgt von der Deutschen Carina Vogt (100,5, 98,5; 231,7) und der Russin Irina Avvakumova (103, 93; 225,2). In der Gesamtwertung liegt Häfele derzeit mit 32 Zählern auf Platz 27. Takanashi führt die Wertung mit 400 Punkten an. (frg) Foto: Göbel

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