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„Anspruch ist gewachsen“ - SVR-Abteilungsleiter Harald Zaremba im Interview

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Von: Maurice Morth

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Will mit der ersten Mannschaft des SV Reichensachsen in die Fußball-Verbandsliga: Abteilungsleiter Harald Zaremba. ARCHI
Will mit der ersten Mannschaft des SV Reichensachsen in die Fußball-Verbandsliga: Abteilungsleiter Harald Zaremba. © Harald Triller

Der SVR ist das Maß aller Dinge in der Fußball-Gruppenliga. Wir sprachen mit Abteilungsleiter Harald Zaremba über die Ziele.

Reichensachsen – Der SV Reichensachsen eilt in der Fußball-Gruppenliga Kassel Gruppe 2 derzeit von Sieg zu Sieg, führt die Tabelle mit zwei Punkten vor dem KSV Hessen II an.

Am kommenden Sonntag steht der Mannschaft von Rafal Klajnszmit nun der erste richtige Härtetest bevor, denn dann ist ab 15 Uhr der Dritte SG Calden/Meimbressen in Reichensachsen zu Gast. Vor dem Spiel sprachen wir mit SVR-Fußballabteilungsleiter Harald Zaremba über die aktuelle sportliche Situation, die Transferpolitik und die langfristigen Ziele.

Harald, wie zufrieden bist du mit der aktuellen sportlichen Situation eurer Gruppenliga-Mannschaft?

Natürlich sehr zufrieden. Die erste Mannschaft ist unser Aushängeschild und spielt eine tolle Saison – wie wir uns das gewünscht und erhofft haben.

Was macht euch deiner Meinung nach so stark?

Der Kader ist im Vergleich zum Vorjahr sehr gut von unserem Trainer Rafal Klajnszmit ergänzt worden und die erste und zweite Mannschaft sind zu einem Team zusammengewachsen. Der sportliche Erfolg kommt auch zustande, weil der Teamgeist besser geworden ist und durch Veranstaltungen wie Mannschaftsabende gefördert wird.

Ihr habt in den vergangenen beiden Transfersommern kräftig zugeschlagen. Wieso habt ihr euch dazu entschlossen?

Das hing sehr viel auch an unserem Trainer. Rafa hat ein sehr gutes Notizbuch was Nordhessen betrifft und einen guten Ruf als Trainer, der Spieler anzieht. Viele von den Jungs haben auch schon unter ihm in Eschwege und Hessisch Lichtenau gespielt, kennen seine Qualitäten und sind ihm zum SV Reichensachsen gefolgt. Worüber wir natürlich sehr froh sind.

Solche Transfers rufen natürlich auch Neid anderer Vereine hervor. Interessieren dich solche Stimmen?

Nein. Ich arbeite für den SV Reichensachsen und sehe zu, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich habe dazu auch gar keine Zeit, denn wir haben 15 Teams im Spielbetrieb und ich muss sehen, dass der Verein läuft. Das ist ganz viel Arbeit.

Ihr spielt seit der Saison 16/17 durchgängig in der Gruppenliga. Wo wollt ihr mit der Fußball-Abteilung langfristig hin?

Wir haben dieses Jahr das Ziel, in die Verbandsliga aufzusteigen. Langfristig wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, um uns dort zu etablieren. Sollten wir aufsteigen, wird es erst einmal schwer, die Klasse zu halten. Was die Infrastruktur betrifft, sind wir mit Rasenplatz, Kunstrasenplatz und Vereinsheim gut aufgestellt.

Habt ihr euch das Ziel Verbandsliga explizit diesen Sommer vorgenommen?

Nein, dieser Anspruch ist mit der Zeit gewachsen. Wenn du aufsteigst, dann willst du dich im ersten Jahr in der Liga halten, dann etablieren und irgendwann vielleicht auch noch einmal eine Klasse höher spielen. Das ist bei den Profis nicht anders wie bei uns in der Gruppenliga. Jeder Verein hat Ziele, unseres ist nun die Verbandsliga.

Zurück zur aktuellen Saison: Nun stehen absolute Spitzenspiele für euch an.

Wir freuen uns auf die Partien gegen Calden und den KSV Hessen II. Am Sonntag haben wir ein Heimspiel und wollen das auf unserem Kunstrasenplatz natürlich gewinnen. Gegen den KSV wird es ein absolutes Spitzenspiel – auf sowas freut man sich doch als Fußballer. (Maurice Morth)

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