RSV-Sportler antrittsstark am Attersee

Gute Platzierungen beim Einzelzeitfahren rund um den Attersee: Die Hersfelder Radsportlerl
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Gute Platzierungen beim Einzelzeitfahren rund um den Attersee: Die Hersfelder Radsportler Heiko Katzler und Hannes Schneider

Attersee – Es war auch diesmal wieder ein gnadenloser Kampf um Zehntel-Sekunden: Die beiden Radsportler Heiko Katzler und Hannes Schneider, beide vom RSV Bad Hersfeld, nahmen am Samstag am größten Einzelzeitfahren Europas rund um den Attersee im österreichischen Salzkammergut teil („King of the lake“). Und schnitten unter insgesamt 1400 Sportlerinnen und Sportlern aus insgesamt 26 Nationen gut ab.

Katzler absolvierte den einmal rund um den Attersee führenden Kurs über 47,2 Kilometer, der extra für das Rennen für den Autoverkehr gesperrt wurde, in einer Zeit von 1.02,23 Stunden. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,4 Kilometern. Damit wurde er in seiner Altersklasse Ü40 Siebter und im Gesamtklassement 31. Schneider kam nach 1.10,07 Stunden als 48. über die Ziellinie, Durchschnittsgeschwindigkeit: 40,4 Kilometer. In der Gesamtwertung wurde Schneider 168. Für Katzler war es bei seiner vierten Teilnahme die Bestzeit, für Schneider war es die Premiere. Gestartet wird bei diesem Rennen im 15-Sekundentakt. „Eigentlich hast du bei dieser Runde über etwas mehr wie 47 Kilometer einen tollen Blick auf die Berge des Salzkammergutes rundherum und auf das tiefblaue Wasser des Sees“, erzählt Katzler. Doch die Teilnehmer können das Panorama nur auf der Trainingsrunde am Tag zuvor genießen. „Am Renntag musst du dich auf das Rad und auf dich konzentrieren.“ Das Rennen hat unter den Sportlern einen guten Namen, ähnlich wie der Ötztal-Marathon. Neben zahlreichen Freizeitsportlern nehmen auch Profis teil, wie zum Beispiel auch der österreichische Weltrekordhalter Christoph Strasser, der den Streckenrekord über 24 Stunden mit 1026 Kilometern hält. Radprofis wie Strasser starten in einer Extra-Wertung. Die Regeln in diesem Rennen sind im Übrigen sehr streng. „Die Schiedsrichter sind mit dem Motorrad unterwegs und zeigen dir bei Verstößen sogar eine Rote Karte“, sagt Katzler.

Von Hartmut Wenzel

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