Volleyball-Landesligist erkämpft wichtige Punkte gegen Weende II und Pöhlde

SG atmet erst mal durch

Gegen zwei: Mündens Eduard Morosow im Spiel gegen den Tuspo Weende II. Foto: Schröter

Hann. Münden. Sogar etwas besser als erwartet nutzten die Landesliga-Volleyballer der SG Münden ihren Heimspieltag. Gegen den Tuspo Weende II – immerhin Tabellendritter – erkämpfte die Mannschaft von Spielertrainer Björn Abraham trotz einer 2:3-Niederlage immerhin einen Punkt. Im wichtigen Match gegen Pöhlde behielt die SG anschließend mit 3:1 die Oberhand.

Gegen Weende II verdeutlichten die einzelnen Satzergebnisse, wie umkämpft diese Begegnung war (23:25/29:25/25:27/25:13/11:15). Nach dem überraschenden Erfolg gegen Giesen am vergangenen Spieltag starteten die Mündener hochmotiviert in das Südniedersachsen-Derby. Die SG rechnete sich Chancen aus, die eigentlich stärker besetzten Gäste zu bezwingen. Die nur acht Mündener Spieler gaben alles, wurden letztlich aber nicht belohnt. Nach drei Sätzen lagen die Hausherren in der Halle am Werraweg mit 1:2 zurück. Doch im vierten Durchgang schwang sich das Team zu einer enorm druckvollen Vorstellen auf. Mehr als klar ging der Satz mit 25:13 an Münden. „Danach sind wir vielleicht etwas übermütig geworden“, meinte Björn Abraham. Auf jeden Fall lag die SG zu Beginn des fünften Satzes schnell mit 0:8 hinten. „Das ist in einem Entscheidungssatz nicht mehr aufzuholen“, so Abraham weiter. Trotzdem wurde das zuvor ausgegebene Ziel, nach der neuen Zählweise zumindest einen Punkt zu ergattern, durch die zwei gewonnenen Sätze erreicht.

Die Priorität hatten die Gastgeber aber auf das Aufein-andertreffen mit Pöhlde gerichtet. Hier sollte unbedingt ein klarer Sieg her, damit der Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz vergrößert werden konnte. Das Vorhaben gelang: Münden gewann 3:1 (25:18/25:19/23:25/25:13) und steht nun fünf Punkte besser da als der Tabellenvorletzte.

„Ich bin unheimlich froh, dass das heute geklappt hat“, freute sich Abraham nach der Partie. „Wir sind so aufgetreten, dass immer klar war, wer hier die Halle als Sieger verlassen würde. das war eine tolle Teamleistung mit einem besonders starken Zuspieler Mathias Jansen.“

Nach den relativ leichten Satzgewinnen Nummer eins und zwei war das Mündener Spiel plötzlich mit einer extrem hohen Eigenfehlerquote belastet. Nur so konnte es geschehen, dass die Gastgeber einen 12:6-Vorsprung aus der Hand gaben. Nach dem 21:21 setzten sich die Pöhlder knapp durch. Vor dem vierten Satz fand Abraham aber die richtigen Worte. Münden riss sich zusammen, ging 12:3 in Führung und demonstrierte erneut seine Überlegenheit. Insgesamt eine sehr engagierte Leistung, die auf den sicheren Klassenerhalt hoffen lässt.

SG Münden: Abraham, Drube, Kühn, Morosow, Jansen, Wolff, Brossok und Zimmermann.

Von Manuel Brandenstein

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